Treffen der Kommunikations- und Marketingverantwortlichen der Mitgliedsbetriebe

Mitarbeiter anziehen und halten als Aufgabe der Unternehmenskommunikation

Dienstag, 04. Oktober 2022 | 12:16 Uhr

Bozen – Der Personalmangel betrifft alle industriell organisierten Unternehmen gleichermaßen. Innovative Wege werden gesucht, um neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen und Bestehende zu halten. Dazu können auch die Unternehmenskommunikation und das Marketing einen wichtigen Beitrag leisten. Dies wurde bei einem vom Unternehmerverband Südtirol organisierten Treffen deutlich, an dem rund 70 Expertinnen und Experten aus Mitgliedsbetrieben aus dem Bereich Kommunikation und Marketing teilgenommen haben. Gastgeber dafür war die Durst AG in Brixen.

Durst-CEO Christoph Gamper begrüßte die Gäste und unterstrich die Notwendigkeit, kreative Wege finden zu müssen, um auf den akuten Personalmangel, der nicht nur die Unternehmen in Südtirol, sondern auch in allen umgebenden Regionen betrifft, zu reagieren. Sümer Cetin, CEO der DMC GmbH, dem neuen Startup der Durst im Bereich Kommunikation, stellte eine konkrete Maßnahme des Unternehmens vor: den „Durst Job Day“. Mit dieser Initiative, die Anfang August stattfand, beschritt das Unternehmen einen neuen Weg, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen. „Wir wollten Bewerberinnen und Bewerbern eine rasche Antwort geben. Normal ziehen sich Bewerbungsprozesse oft über Wochen hin, beim Job Day gab es innerhalb von 24 Stunden einen unterschriebenen Arbeitsvertrag, wenn Unternehmen und Bewerberinnen und Bewerber zusammenpassten.“

Im Anschluss ging Andrea Favale, Marketing & Communication Manager der Alpewa GmbH aus Bozen, auf das Thema „Social Media als Instrument der Employee Retention“ ein. Er stellte dabei anhand von praktischen Beispielen vor, was das Unternehmen besonders in sozialen Medien tut, um Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu binden. „Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Sichtbarkeit zu geben, sie für ihre Leistungen öffentlich zu loben, erfüllt sie mit Stolz und hilft, das Zugehörigkeitsgefühl zum Betrieb zu stärken“, unterstrich Favale.

Die Veranstaltung endete mit einer regen Diskussion und der Besichtigung des „Durst Kraftwerks“. Auf über 5.300 m² finden sich dort die Spin-Offs und Start-ups der Durst-Gruppe und Technicon Holding.

Von: mk

Bezirk: Bozen

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