Für ein so kontrastreiches Foto müssen Hobbyfotografen einiges beachten

Mond und Wolken machen Nachtfotos besser

Donnerstag, 16. März 2017 | 15:04 Uhr

Nachts in der Stadt zu fotografieren ist alles andere als trivial: Insbesondere ein tiefschwarzer, wolkenloser Himmel in Kontrast zu den vielen künstlichen Lichtquellen setzt meist die Bildwirkung herab. Denn die Belichtungszeit fällt für den Himmel deutlich länger aus als für die diversen Lichtquellen.

Um diesen Kontrast zu verringern, kann man darauf achten, seine Fotos möglichst bei Vollmond zu machen – oder zumindest dann, wenn der Mond recht hoch am Himmel steht. Zwar ist der Himmelskörper nicht so hell, dass er direkten Einfluss auf das Motiv hätte, aber er erhellt den Himmel immerhin so sehr, dass sich das auf den Farbton auswirkt.

Eine weitere Gelegenheit, etwas Farbe in den Himmel zu bekommen, sind wolkenverhangene Nächte. Denn die Wolken reflektieren das vom Boden kommende Licht. Welcher Farbton dabei herauskommt, hängt von der dominanten Lichtquelle in der näheren Umgebung ab. Gerade aus der Distanz ergibt sich aber meist eine Kombination aller Lichter einer Stadt.

Von: APA/dpa

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