Stadtverwaltung investiert 240.000 Euro

Neues Padelzentrum eingeweiht

Freitag, 10. Juni 2022 | 23:24 Uhr

Meran – Meran ist die erste Gemeinde Südtirols, die den Padel-Begeisterten eine Anlage zur Verfügung stellt, in der diese Sportart ausgeübt werden kann. Für die Einrichtung der drei Plätze des von Meranarena betriebenen Tennisclubs in der Piavestraße investierte die Stadtverwaltung 240.000 Euro.

Heute Abend wurde im Tenniszentrum in der Piavestraße 46 das neue Padelzentrum der Stadt Meran eingeweiht. Die Anlage wurde im Bereich der beiden Zementplätze im südlichen Teil des Sportzentrums, das an den Campingplatz angrenzt, errichtet. Realisiert wurde das Projekt von der Stadt Meran, die hierfür insgesamt 240.000 Euro investierte, und der Inhouse-Gesellschaft Meranarena, die im Auftrag der Stadtverwaltung die Sport- und Freizeitanlagen der Stadt verwaltet.

“Padel ist populär, aber in Südtirol gibt es nur wenige Möglichkeiten, es zu spielen. Wir sind die erste öffentliche Einrichtung, die über eine solche Anlage verfügt”, erklärte Bürgermeister Dario Dal Medico, der zusammen mit Vizebürgermeisterin Katharina Zeller, Sportstadtrat Nerio Zaccaria und Meranarena-Präsident Luca Bordato das Einweihungsspiel bestritt.

“Wir glauben an diese Investition und an die neuen Möglichkeiten, die sich den Bürgern und Gästen bieten. Diese neue Einrichtung kann im ganzen Land zu einem Bezugspunkt für eine Disziplin werden, die in den letzten Jahren eine Boomphase erlebt hat und sich nun konsolidiert, aber gleichzeitig auch eine neue Einnahmequelle für die Meranarena darstellen.”

“Wir haben damit ein von meinem Vorgänger Guido Marangoni ins Leben gerufenes Projekt konkret weiterverfolgt”, erklärte der Präsident der Meranarena, Luca Bordato. “Wir wenden uns an die Meraner Fans, blicken aber auch über den Tellerrand des Burggrafenamtes hinaus, bis hin nach Bozen.”

Die drei Plätze, die derzeit noch nicht überdacht sind (vorerst will man überprüfen, wie beliebt sie werden), stehen Einheimischen und Gästen von 7.00 bis 22.00 Uhr zur Verfügung, wobei die Gebühren je nach Tageszeit zwischen 48 und 60 Euro für anderthalb Stunden Spielzeit liegen.

Eine wachsende Sportart

Padel ist ein vom Tennis abgeleitetes, paarweise gespieltes Spiel, bei dem das Spielfeld (ähnlich einem Tennisplatz, aber kleiner) an allen vier Seiten von Wänden begrenzt ist, an denen der Ball abprallen kann, während er im Spiel bleibt. Der Name stammt vom spanischen pádel, einer grafischen Adaption des englischen paddle, was so viel wie “Schläger” bedeutet, ein Begriff, der sich ursprünglich auf die speziellen Holzschläger bezog, die ursprünglich zum Spielen des Spiels verwendet wurden. Gespielt wird mit einem Schläger, dem so genannten “Paddle”, mit einer starren Platte, mit der man einen Ball schlägt, der äußerlich nicht von einem Tennisball zu unterscheiden ist, aber einen etwas geringeren Innendruck hat, um den Rückprall zu begrenzen und den Spieler*innen mehr Kontrolle zu ermöglichen. Das Padel-Spiel entstand in den 1970er Jahren in Mexiko, breitete sich später in Spanien aus und wurde in den 1980er Jahren zu einer echten Sportart, die auch in anderen Ländern gespielt wurde: Argentinien, Frankreich, USA, Brasilien.

Von: bba

Bezirk: Burggrafenamt

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