Zuteilung von Fahrwegkapazitäten zunehmend schwierig

ÖBB und Westbahn ringen um Trassen-Kapazität

Mittwoch, 26. Juli 2017 | 11:35 Uhr

Das Ringen um Trassenkapazität ist zwar in Zeiten des Ausbaus des Schienenverkehrs üblich, heuer dürfte es aber besonders heftig ausfallen. Wie der “Standard” berichtet, ist die Zuteilung von Fahrwegkapazitäten zwischen den ÖBB und der Westbahn derzeit heftig umstritten. Betroffen sind die Ausweitung des Schnellbahn-Verkehrs S7 und die Westbahnstrecke.

Die mehrheitlich private Westbahn will ab Fahrplanwechsel im Dezember nicht nur bis zum Hauptbahnhof Wien fahren, sondern bis zum Bahnhof Wien-Nord, also über die S-Bahn-Strecke zum Praterstern. Dies kollidiert mit dem Wunsch der Bundesbahn nach Ausbau des Schnellbahn-Verkehrs auf der S7 von Wien-Floridsdorf nach Wolfsthal, die stark von Pendlern genutzt wird.

Auch auf der Westbahnstrecke spießt es sich laut Bericht. Die ÖBB pochen auf den integrierten Taktfahrplan, bei dem von einem Taktknoten regelmäßig in alle Richtungen Anschlusszüge ankommen und abfahren. Die Westbahn will ab Dezember zusätzliche Züge von Wien nach Westen führen. Entscheiden muss nun die ÖBB Infra, danach kann der Regulator angerufen werden.

Von: apa

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

Hinterlasse den ersten Kommentar!


wpDiscuz