Vorsicht: Hinter vermeintlichen Schnäppchen kann sich Abzocke verbergen

Online lieber keine Spontankäufe tätigen

Donnerstag, 26. November 2020 | 10:57 Uhr

Kommt das Online-Angebot als Super-Schnäppchen daher, sollten Verbraucher kritisch sein. Es könnte sich um Abzocke handeln. Zweimal hinsehen lohnt sich.

Einfach, bequem und ohne Ansteckungsgefahr: In Zeiten der Pandemie kaufen Menschen gerne per Mausklick. Scheint das Angebot unschlagbar günstig, ist aber Vorsicht geboten, warnt die Kriminalpolizei.

Dahinter kann sich nämlich ein Fake-Shop verbergen. Diese sind oft auf den ersten Blick nicht als solche erkennbar und professionell aufgemacht – samt Produktbildern, AGB und gefälschtem Impressum. Generelle Empfehlung der Experten daher: Lieber keine Spontankäufe tätigen.

Auf Zahlungsarten und Widerrufsrecht achten

Wird die Ware nur gegen Vorkasse angeboten, sollten die Alarmglocken klingeln. Denn oftmals gibt es nach der Zahlung keine oder nur minderwertige Ware. Bevor man auf den Bestellen-Button klickt, gilt es also immer die Zahlungsarten und das Widerrufsrecht zu prüfen, raten die Experten.

Verbraucher wählen am besten den Kauf auf Rechnung. Auch ein Preisvergleich lohnt sich, nicht nur online, sondern auch mit Produkten im stationären Handel.

Schnelle Netzrecherche

Eine Recherche im Netz kann weitere Informationen über die Verkaufsplattform ans Licht bringen, Erfahrungen anderer Kunden etwa. Häufig bieten die Seiten der Verbraucherzentralen Orientierung, sollte man sich bei einem Online-Händler unsicher sein.

Werden persönliche Daten an den Online-Shop übermittelt, sollte das immer über eine sichere Internetverbindung (https) geschehen. Vermutet man, einem Betrug zum Opfer gefallen zu sein, dann wendet man sich am besten an die Polizei.

Von: APA/dpa