Passwörter werden zunehmend überflüssig

Passwortfreie Log-ins sind jetzt Internet-Standard

Freitag, 08. März 2019 | 16:07 Uhr

Passwortfreie Log-ins bei Onlinediensten unterstützen etwa die Browser Firefox und Chrome bereits seit einem knappen Jahr über eine entsprechende Schnittstelle. Nun ist die WebAuthn (Web Authentication) genannte Authentifizierungsmethode vom zuständigen Standardisierungsgremium W3C (World Wide Web Consortium) offiziell zu einem Internet-Standard erklärt worden.

WebAuth funktioniert so: Unterstützt neben dem Browser auch der jeweilige Dienst – aktuell etwa Dropbox oder Facebook – diese Methode, benötigt der Nutzer nur noch eine Identifizierungskomponente (Token), um sich anzumelden. Das kann ein spezieller USB-Stick sein, ein biometrisches Anmeldeverfahren wie ein Fingerabdrucksensor oder ein Smartphone mit einer App.

Alternativ lässt sich ein WebAuthn-Token als sogenannter zweiter Faktor bei Log-ins nutzen, um das Konto besser abzusichern. Das bedeutet, dass man weiterhin sein Passwort eingibt, sich aber zusätzlich noch mit dem Token ausweisen muss. Dieses Prinzip nennt sich Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA).

Von: APA/dpa

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