Gute Renditen, positive Entwicklung bei Neueinschreibungen

Pensplan: Ein gutes Jahr für die regionale Zusatzvorsorge und neue Ideen

Dienstag, 28. April 2015 | 13:27 Uhr

Bozen/Trient – Regionalassessorin Violetta Plotegher und Pensplan Centrum-Präsidentin Laura Costa stellten bei der heutigen Präsentation des Jahresberichtes 2014 die Ergebnisse des vergangenen Jahres vor; diese untermauern die erzielten Resultate der letzten Jahre und sind ein Ausdruck der Stabilität des etablierten Systems der Zusatzvorsorge in der Region. „Der Beitritt zu einem Zusatzrentenfonds garantiert nicht nur den Eingeschriebenen die notwendige Absicherung im Alter, sondern hat auch positive Auswirkungen auf die Allgemeinheit. So generiert das Zusatzrentensystem Steuergelder für die Autonomen Provinzen. Gleichzeitig federt es Notlagesituationen ab und erzeugt damit auch zukünftige Ersparnisse bei den sozialen Ausgaben“, unterstrich Plotegher.

2014 war ein weiteres wirtschaftlich erfolgreiches Jahr für die regionale Zusatzrente, obwohl die allgemeine Wirtschaftslage weiterhin angespannt blieb. Damit bestätigt sich Stabilität des Gesamtsystems der Zusatzrente auch im vergangenen Jahr. Das unterstrichen die zuständige Regionalassessorin Violetta Plotegher und die Präsidentin von Pensplan Centrum AG Laura Costa im Rahmen der heutigen Pressekonferenz zur Vorstellung der Ergebnisse für 2014. „Die erzielten Ergebnisse bestätigen den Eingeschriebenen die richtige Entscheidung getroffen zu haben, indem sie einem Zusatzrentenfonds beigetreten sind.“

Obwohl es seit dem Bestehen des regionalen Zusatzrentensystems drei große Krisen der Finanzmärkte gab und diese auch negative Auswirkungen auf die Rendite der regionalen Zusatzrentenfonds hatten, hat sich im langjährigen Schnitt das Konzept der kapitalgedeckten Zusatzvorsorge bewährt. Sie liegt nun im Fünfjahresdurchschnitt deutlich über der Aufwertung der Abfertigung im Betrieb. Das ist eine gute Basis, um das System zu einer effizienten Absicherung der Zukunft für die Bürger und Bürgerinnen dieser Region zu entwickeln.

Ergebnis der Pensplan Centrum AG und die Kosten Sehr gut war auch das erwirtschaftete Ergebnis der Pensplan Centrum AG: „2014 erzielte das investierte Gesellschaftskapital eine Gesamtrendite von 7,7 Prozent und das Unternehmen schloss mit einem Bilanzgewinn von rund 2,14 Mio.“, erklärt Präsidentin Costa. „Dieses Ergebnis unterstreicht die Stabilität des Zusatzrentenprojektes der Region in einer wirtschaftlich durchwachsenen Zeit. Durch die erzielten Renditen werden – so wie vom Gesetzgeber vorgesehen – alle Tätigkeiten der Pensplan Centrum AG finanziert. Somit bleibt das Gesellschaftskapital erhalten“, erklärt Costa weiter.

2014 wurde auch die Kostenreduzierung erfolgreich weitergeführt, welche pro Mitglied um weitere 13 Prozent gesenkt wurde.

Die Entwicklung des Zusatzrentensystems in der Region

Die Durchschnittsrendite der Rentenfonds, die ein Abkommen mit Pensplan Centrum AG unterzeichnet haben, beträgt bei den geschlossenen Rentenfonds 5,7 Prozent und bei den offenen Rentenfonds 4,5 Prozent, während die Aufwertung im Betrieb im gleichen Zeitraum bei 2,4 Prozent liegt. Positiv verlaufen ist auch die Entwicklung der eingeschriebenen Mitglieder; die Mitgliederzahl der regionalen Rentenfonds ist 2014 um 4,2 Prozent auf insgesamt 182.258 Eingeschriebene gestiegen.

Erweiterung der Informationstätigkeit und Jugend

Eine einfache und gute Information und Beratung, ist für den Erfolg der Zusatzrente sehr wichtig. Dass das gut angenommen und nachgefragt wird, zeigen die Ergebnisse der Statistiken deutlich. 2014 verlagert sich die Dienstleistung zunehmend vom „Neukundenkontakt“ zur Informationstätigkeit und Unterstützung für die bereits eingeschriebenen Mitglieder.

Daher steht für 2015 die Entwicklung der Online-Dienste an oberster Stelle. Damit können die Mitglieder selbst oder über einen der über 110 Infopoint die Änderungen vornehmen. Auch die Zusammenarbeit mit den Schulen wurde weiterentwickelt und die neue Plattform www.pensplan4u.com bietet auf einem Blick die wichtigsten Informationen zum Thema, egal ob Lehrling, Schülerin, Studentin oder Projektmitarbeiter – über Fallbeispiele werden gezielt Lösungen angeboten.

„Die Vorsorge muss um Angebote erweitert werden, welche die Jugend unmittelbarer interessieren. Das Projekt Bausparen gehört mit Sicherheit zu den Hoffnungsfeldern in diesem Bereich und ist auch im Trentino zu entwickeln“, ist Plotegher überzeugt und fügt hinzu: „Es braucht eine politische Ausrichtung, die auf Nachhaltigkeit und Integration zielt. Das beschränkt sich nicht nur mehr auf die Zusatzrente als notwendige Ergänzung der öffentlichen Rente, sondern auf ein integriertes Wohlfahrtssystem, das die Menschen in den verschiedenen Abschnitten ihres Lebens begleitet. Der erste Schritt wurde mit dem „Bausparen“ gesetzt. Ein weiterer wird jener sein, konkret die Einschreibung der ganz Jungen zu fördern.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen