Grund sind die hohen Aufwendungen für die E-Mobilität

Porsche will in den kommenden Jahren Milliarden sparen

Samstag, 11. August 2018 | 11:26 Uhr

Der Sportwagenbauer Porsche will in den kommenden Jahren Milliarden sparen. “Wir planen die Umsetzung eines Programms, das in den kommenden drei Jahren mehrere Milliarden Euro zum Ergebnis beiträgt”, sagte Porsche-Chef Oliver Blume im Gespräch mit “Stuttgarter Zeitung” und “Stuttgarter Nachrichten”.

Das Programm soll vom kommenden Jahr an bis 2022 im Schnitt zwei Milliarden Euro pro Jahr zum Ergebnis beitragen, wie mit den Vorgängen vertraute Personen den Blättern sagten. Ein Großteil der insgesamt sechs Milliarden Euro soll demnach durch eine Steigerung der Effizienz etwa in der Produktentwicklung und der Fertigung sowie durch eine Senkung der Materialkosten gespart werden. Außerdem wolle Porsche neue digitale Geschäftsmodelle erschließen.

Grund seien die hohen Aufwendungen für die E-Mobilität, die mit geringeren Erträgen einhergehen. Eine Senkung der Personalkosten ist nicht vorgesehen, wie die Blätter schreiben.

Im ersten Halbjahr setzte die Porsche AG rund 12,3 Milliarden Euro um – ein Plus von vier Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis stieg nur leicht um ein Prozent auf rund 2,2 Milliarden Euro.

Porsche steckt derzeit Milliarden vor allem in die Elektromobilität, profitierte nach eigenen Angaben zuletzt aber vor allem von positiven Mixeffekten im Pkw-Geschäft. Das heißt, der Autobauer hat im Verhältnis mehr von den sehr teuren Fahrzeugen wie 911 oder Panamera verkauft. Für beide Modelle hatte Porsche beim Absatz zuletzt zweistellige Wachstumsraten verzeichnet.

Von: APA/dpa

Kommentare

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5 Kommentare auf "Porsche will in den kommenden Jahren Milliarden sparen"


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Dublin
Dublin
Kinig
6 Tage 19 h

…Elektromobilität ist ein Irrweg..besser H2… 😜

SilverLinings
SilverLinings
Grünschnabel
6 Tage 13 h

Soso…und H2 ist nicht Elektromobilität?

m69
m69
Universalgelehrter
6 Tage 13 h

Dublin@

Wasserstoff farbloses Gas (H2), 

Der Wasserstoff wird in Wärme und Strom umgewandelt, der Rest ist Geschichte! 

Dublin
Dublin
Kinig
5 Tage 17 h

@m69 …habt noch nie den Verbrennungsmotor gesehen, der sowohl mit FlüssigH2 als auch mit Benzin betrieben werden kann, den BMW entwickelt hat mit Linde-Kältetechnik, und OHNE Reichweitenproblematik wie die e-motoren, welche nur zum Einsatz in Spielzeugautos taugen… 😄

moler
moler
Tratscher
6 Tage 18 h

und bis zuletzt werden viele arbeitsplätze verloren gehen.
zumindest in europa 😡

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