„Qualitätshandwerker sind bewährte Partner der heimischen Hotellerie“

“Potenzial der heimischen Wirtschaft noch stärker fördern”

Montag, 22. Juni 2015 | 18:01 Uhr

Bozen – Neue Steuerguthaben für Investitionen im Tourismusbereich können sich positiv auf den Bausektor und die allgemeine Auftragslage im Handwerk auswirken. „Die Förderung der Investitionsbereitschaft von Hotellerie und Gastronomie stärkt die gesamte Südtiroler Wirtschaft und unsere regionalen Kreisläufe“, betont lvh-Präsident Gert Lanz.
 
„Die Südtiroler Qualitätshandwerker sind die bewährtesten Partner der heimischen Hotellerie, der Gastronomie und des Tourismussektors. Die gesamte heimische Wertschöpfungskette profitiert von der Ankurbelung der Fremdenverkehrsbranche“, erklärt Gert Lanz, Präsident des lvh-Wirtschaftsverbandes für Handwerk und Dienstleister. Am Donnerstag wurden im Amtsblatt der Republik die Durchführungsbestimmungen zum Gesetzesdekret für Kultur und Tourismus veröffentlicht: Künftig können für Investitionen in Hotels und Beherbergungsbetrieben Steuerguthaben in der Höhe von 30 Prozent für verschiedene Investitionen wie Restaurierungsarbeiten oder Digitalisierung beantragt werden.

Für die Umsetzung der Durchführungsbestimmungen zum Dekret, welches bereits 2014 verabschiedet wurde, haben sich auch die Südtiroler Wirtschaftsverbände und Parlamentarier in Rom eingesetzt: Diese Maßnahme sei nicht nur für den Tourismusbereich von großer Wichtigkeit, sondern wirke sich auch positiv auf die Bauwirtschaft, das Handwerk und den Handel aus, betonte der SVP-Kammerabgeordnete Daniel Alfreider nach der Veröffentlichung der ausständigen Anwendungsvoraussetzungen.

Erfreut über die Realisierung dieser Maßnahmen zeigt sich lvh-Präsident Gert Lanz: „Das ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der lokalen und regionalen Wirtschaft, auf den noch viele weitere und notwendige Schritte folgen sollen. Innovations-, Investitions- und Sanierungsförderungen festigen die Auftragslage und ermöglichen es unseren Betrieben, nicht nur Arbeitsplätze aufrecht zu erhalten, sondern selbst in die Zukunft zu investieren. Darauf müssen wir auf Landes- und Staatsebene weiterhin zusteuern.“

Von: ©mk

Bezirk: Bozen