Ein Tag der Entspannung, um jenen Wasser zu schenken, die keines haben

Projekt „In die Therme für Afrika 2022“

Mittwoch, 31. August 2022 | 14:55 Uhr

Meran – Die Zusammenarbeit zwischen GMM “Ein Brunnen zum Leben” und der Therme Meran wurde am 27. August mit der Veranstaltung “In die Therme für Afrika 2022” erneuert. Ziel war es wie immer, das Programm zum Bau neuer Brunnen oder Trinkwasserbohrungen zu unterstützen, dass die GMM, wie jedes Jahr, in Westafrika durchführt.

Bessere hygienische Bedingungen, weniger Krankheiten, vor allem bei Kindern, die Stärkung der Dorfgemeinschaften, die Nutzung sauberer Energie: das sind viele der Ergebnisse, die dank der Trinkwasserbrunnen erzielt wurden, die von 2013 bis heute gebaut wurden. Dies sind die Resultate der finanziellen Mitteln, die während der Tage “In den Thermen für Afrika” gesammelt wurden, die von der Missionsgruppe “Ein Brunnen fürs Leben” Meran in Zusammenarbeit mit der Therme Meran veranstaltet wurden.

Dank der Zusammenarbeit mit der Therme Meran traf für einen Tag die Entspannung auf die Solidarität: Am Samstag, den 27. August, genügte es, sich ein paar Stunden oder einen ganzen Tag Wellness in den Becken oder im Park der Therme Meran zu gönnen. Somit hat jeder Gast dazu beigetragen, Wasser für diejenigen zu spenden, die es nicht haben. An jenem Tag, von 9 bis 22 Uhr, wurden 50 Prozent der Einnahmen des Eintrittspreises in die Therme für den Bau von Trinkwasserbrunnen in Westafrika gespendet. Insgesamt haben, trotz des unsicheren Badewetters, 1501 Besucher zum Bau neuer Brunnen oder Trinkwasserbohrungen beigetragen. Zudem waren im Eingangsbereich der Therme eine Ausstellung Afrikanischen Handwerks, ein Infostand und eine Fotoausstellung zu den umgesetzten Projekten der Missionsgruppe zu sehen.

Alpidio Balbo, Gründer der Meraner Freiwilligenorganisation, kommentiert: “Ich bin der Therme Meran dankbar für die Sensibilität, die sie wieder einmal für das Thema Zugang zu Trinkwasser gezeigt hat, welches die GMM immer als Priorität betrachtet hat.“

“Ich freue mich den Menschen in Westafrika helfen zu können. Ich möchte Alpidio Balbo und der gesamten GMM-Gruppe für ihren Wunsch, anderen zu helfen, danken. Am 27. August haben viele Menschen einen Tag in der Therme Meran verbracht. Sie können stolz darauf sein, einen kleinen Beitrag zum Wohl der Menschen in Westafrika geleistet zu haben”, so Stefan Thurin, Präsident der Therme Meran.

Es war immer eines der Hauptziele des GMM und seines Gründers, Alpidio Balbo, den Menschen Zugang zu frischem Trinkwasser zu erschließen. Ein Beweis dafür sind die unzählige Anzahl von Brunnen, die in den letzten 50 Jahren von der Meran Organisation gebaut worden sind. In diesem Jahr werden sieben neue Bohrungen, in Zusammenarbeit mit den Diözesancaritas von Abomey, Parakou, N’Dali und Natitingou und mit der „San Camillo de Lellis“ Gemeinschaft von Gregoire Ahongbonon vorgesehen. Die Arbeiten werden in folgenden Dörfern durchgeführt: Tokpa im Zou Gebiet, Gbedavo im Departement Collines, Taki Sari, Koubou, Boke und Tchakante im Borgou Gebiet und schließlich Fo-Mama im Atakora Gebiet. Fünf von den neuen Brunnen werden mit einem Wassertank und einer Pumpe ausgestattet, die den benötigten Strom von einer Photovoltaikanlage bezieht.

Von: luk

Bezirk: Burggrafenamt

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