Strahlung wurde festgestellt

Radioaktiver Müll bei Entsorgungsstelle abgegeben

Donnerstag, 04. Oktober 2018 | 14:54 Uhr

Bei einer Altstoffsammelstelle in Klagenfurt ist offenbar radioaktives Material entsorgt worden. Wie die Landeshauptstadt am Donnerstag mitteilte, hatte eine Entsorgungsfirma in der Früh einen Container bei der Sammelstelle abgeholt und im Betrieb routinemäßig überprüft – dabei habe man die Strahlung festgestellt.

Am Vormittag wurde der Container noch von Experten des Landes Kärnten untersucht, wie intensiv die Strahlung ist und um welches Material es sich handelt war vorerst nicht bekannt. Laut dem Klagenfurter Entsorgungsreferenten Wolfgang Germ (FPÖ) besteht keine Gefahr, auch nicht an der Altstoffsammelstelle, von der der Container abgeholt wurde.

Experten des Landes Kärnten haben am Donnerstag indes Entwarnung in Zusammenhang mit dem radioaktiven Müll gegeben. Laut der Stadt Klagenfurt handelt es sich bei dem verstrahlten Material um ein Relikt aus dem Zweiten Weltkrieg, das mit einer radioaktiven Leuchtschrift versehen war. Vermutlich stammt es aus einem Bomber.

Radioaktive, radiumhaltige Leuchtfarbe war im 20. Jahrhundert im großen Stil beim Militär eingesetzt worden: Sie diente dazu, etwa in Flugzeug-Cockpits Schalter und Instrumente auch im Dunkeln erkennbar zu machen.

Von: apa

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