Rote Zahlen seit einem Jahrzehnt

RBS legt weiteren Hypothekenstreit in USA bei

Samstag, 23. Dezember 2017 | 22:30 Uhr

Die Royal Bank of Scotland legt mit einer Zahlung von 125 Millionen Dollar einen Streit um Hypothekenpapiere in den USA bei. Eine solche Einigung habe die Bank mit zwei Pensionsfonds erzielt, teilte das Justizministerium Kaliforniens am Samstag mit. Diese hatten dem Geldhaus vorgeworfen, vor Ausbruch der weltweiten Finanzkrise verbriefte Hypothekenpapiere falsch deklariert und verkauft zu haben.

Im Juli hatte die RBS zur Beilegung eines Rechtsstreits um Hypothekenpapiere in den USA 5,5 Milliarden Dollar auf den Tisch legen müssen. Der britische Staat war in der Finanzkrise 2007 bis 2009 mit 46 Milliarden Pfund bei RBS eingestiegen. Die RBS schreibt seit einem Jahrzehnt rote Zahlen und will 2018 erstmals wieder einen Gewinn machen.

Von: APA/ag.