JG zur Lockerung des Arbeitsschutzes für Jugendliche

“Richtige Maßnahmen für die Zukunft unserer Jugend”

Dienstag, 12. Juli 2016 | 16:50 Uhr

Bozen – Die Junge Generation in der Südtiroler Volkspartei sieht sich in Ihrer Arbeit bestätigt. „Die angestrebte Lockerung des Arbeitsschutzes für Jugendliche ist das, was unsere Generation braucht und wofür wir uns bereits mehrfach eingesetzt haben“, so René Tumler, Landesjugendreferent der JG.

Bereits öfters hat sich die Junge Generation in der SVP über die Lockerung des Arbeitsschutzes für Jugendliche eingesetzt. Es wurden Podiumsdiskussionen organisiert, interne Vorschläge ausgearbeitet und mit dem JG-Kammerabgeordneten und Parteiobmann-Stellvertreter Daniel Alfreider in Rom vorgebracht. „Eine Lockerung des Arbeitsschutzes ist genau das, was unsere jungen Lehrlinge benötigen – sie wollen arbeiten, um ihren Beruf in der Praxis und nicht nur in der Theorie erlernen zu können“, ist René Tumler überzeugt.

Laut der Jungen Generation gibt es in Italien derzeit viele sinnlose Regelungen, welche Jugendlichen und Betrieben ein Lehrverhältnis erschweren. Die berufliche Entwicklung der Jugendlicher wird  so behindert oder es ihnen teilweise unmöglich den gewünschten Beruf zu erlernen. „Dass nun eine Lockerung des Arbeitsschutzes für Jugendliche im Raum steht ist die richtige Entwicklung. Gerade wir Südtiroler sollten hier ein maßgebliches Wort mitreden, denn 90 Prozent der in Italien abgeschlossenen klassischen Lehrverträge, werden in unserem Land vollzogen“, schließt René Tumler.

Anders sieht die Sache der Autonome Südtiroler Gewerkschaftsbund (ASGB):  Er bezeichnet den erneuten Vorstoß, den Jugendschutz zu lockern, als altbekannte Leier im medialen Sommerloch.

"Der Jugendschutz ist bekanntlich dafür da, Jugendliche zu schützen. Deshalb sind die Bestimmungen im Alltagsleben in der Vergangenheit immer rigider geworden." Dass genau der Arbeitsschutz für Lehrlinge nun gelockert werden soll, ist laut ASGB ein Paradoxon.

Von: ©luk

Bezirk: Bozen