Methanausstoß der Rinder sorgt die Klimaschützer

Rind- und Schweinefleisch wurden deutlich teurer

Dienstag, 02. November 2021 | 13:42 Uhr

Mit einem Stück Schweinskarree oder einem Gulaschfleisch zum Preis einer Zigarettenpackung ist es vorerst vorbei. Der Handelsverband meldet Preiserhöhungen von bis zu 25 Prozent in der Beschaffung. “Wichtige Fleischproduktionsländer wie die Niederlande und die USA kämpfen aktuell mit Engpässen. Das wirkt sich auch auf die Versorgungslage in Österreich aus”, erklärte Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will am Dienstag in einer Aussendung.

Die heimischen Großhändler wirkten dem Engpass mit dem verstärkten Angebot von österreichischem Rindfleisch entgegen. Allerdings sei ein Umstieg auf inländische Lieferanten kurzfristig nicht in jedem Bereich möglich. “Der österreichische Großhandel ist aber weiterhin in der Lage, auf europäischen Märkten Ware zu ordern, um so die Verfügbarkeit sicherzustellen”, beruhigt der Handelsverband.

Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger (ÖVP) meinte heute in einer Reaktion dazu: “Ich wünsche mir, dass der Handel von Lippenbekenntnissen aus der eigenen Werbung hin zu tatsächlichem Handeln kommt. Die heimischen Bauern können den Bedarf an Schweinefleisch und Rindfleisch jederzeit aus eigener Produktion decken, für Billigimporte aus dem Ausland gibt es keinerlei Notwendigkeit mehr.”

Die Tierschutzorganisation Vier Pfoten erinnerte heute daran, dass die Nutztierhaltung weltweit der zweitgrößte CO2-Verursacher sei. “Jedes Jahr werden 88 Milliarden Tiere gezüchtet und für den Verzehr geschlachtet. Die Intensivtierhaltung ist für 14,5 bis 16,5 Prozent der weltweit vom Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich und übertrifft damit die Emissionswerte des globalen Verkehrs insgesamt”, so die Tierschützer in einer Aussendung.

Von: apa

Kommentare

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8 Kommentare auf "Rind- und Schweinefleisch wurden deutlich teurer"


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bern
bern
Universalgelehrter
1 Monat 5 Tage

Die 4 Pfoten sollen diese mal schön ruhig halten. Der Methanausstoß der Rinder ist nämlich nicht wirklich relevant, da das Methan in der Atmosphäre wieder abgebaut wird. CO2 bleibt aber ewig!
Andere Frage liebe 4 Pfoten: wozu brauchen wir Haustiere? Das sind die wahren CO2 Produzenten. Ein Hund in etwa so viel wie ein SUV.

Doolin
Doolin
Universalgelehrter
1 Monat 5 Tage

…Kühe furzen definitiv zu viel Methan in die Luft…

Waltraud
Waltraud
Kinig
1 Monat 5 Tage

Doolin
Es gibt aber mehr Menschen als Kühe. Obwohl….Rindviecher gibt es genug.

Faktenchecker
1 Monat 5 Tage

Das Methan kommt aus undichten russischen Gasleitungen.

Amadeus
Amadeus
Tratscher
1 Monat 5 Tage

Habe mir bei meinem Hund schon immer gedacht: der SUV bei den Hunden: schwarz, kräftig und klobig gebaut und braucht die gesamte Breite des Gehsteiges. 
Noch dazu ist er Fleischfresser, pfui. 
Die Menschheit wird noch immer dazu animiert mehr Fleisch zu essen. Durch Werbung in den verschiedensten Medien, die Gastronomie, bei uns z.B. bei den Vereinsfesten, und einfach durch die Tradition.

Faktenchecker
1 Monat 5 Tage

“Es gebe heute nicht viel mehr Kühe als vor 100 oder 150 Jahren, die
zudem noch wesentlich mehr leisten als früher. “Auch der Weltklimarat IPCC,
die Klima-Götter sozusagen, haben das akzeptiert: Die Rolle der
Wiederkäuer ist mindestens um den Faktor 3 bis 4 überschätzt worden”,
erzählt Windisch.”

https://www.n-tv.de/der_tag/Klimakiller-Kuh-Haltung-ist-nicht-mehr-tragbar-article22899762.html

Paladin
Paladin
Tratscher
1 Monat 5 Tage

Die Damen und Herren “Klimaschützer” sollten sich besser mal um ihren eigenen Methanausstoß sorgen. Der wirkt, in vielfacher Hinsicht, weitaus schwerwiegender!

pfaelzerwald
pfaelzerwald
Universalgelehrter
1 Monat 5 Tage

Warum muss unser Fleisch immer aus dem (jeweiligen) Ausland kommen?
Dass der “Südtiroler Schinken” aus Holland oder Dänemark kommt, ist mittlerweile eine Binsenwahrheit.

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