Die drei Varianten des Galaxy S10 (v.l.n.r): S10e, S10 und S10+

Samsung bringt Top-Smartphone S10 in drei Versionen heraus

Donnerstag, 21. Februar 2019 | 11:44 Uhr

Im Display ein Mini-Loch für die Frontkamera, auf der Rückseite eine Ladestation für Gadgets und eine Variante im Keramik-Gehäuse: Das hat sich Samsung für seine drei neuen Galaxy-S10-Telefone einfallen lassen. Eine vierte Variante, die alle überflügelt, folgt im Sommer.

Samsung bringt sein neues Top-Smartphone Galaxy S10 in drei Varianten zu Preisen zwischen rund 750 und 1.600 Euro auf den Markt. Eine markante Neuerung bei den Telefonen ist, dass die Öffnung für die Frontkamera auf ein Minimum reduziert, in die rechte obere Ecke verschoben und quasi ins Display gestanzt wurde. Dadurch füllt der Bildschirm jetzt fast die gesamte Fläche der Geräte-Oberseite aus. Außerdem können die S10-Smartphones etwa die neue Galaxy Watch Active oder die Ohrhörer Galaxy Buds drahtlos aufladen, wenn man sie auf die Rückseite der Telefone legt.

Das Display des Galaxy S10 bietet eine Diagonale von 6,1 Zoll bei einem Seitenverhältnis von 19:9. Im Bildschirm ist ein Fingerabdruck-Scanner untergebracht – ein Feature, was zuletzt chinesische Konkurrenten wie Vivo und OnePlus in ihren Geräten gezeigt hatten. Auf der Rückseite ist eine Dreifachkamera mit normaler Brennweite, einem Ultra-Weitwinkel und einem Teleobjektiv platziert. Die Version des Modells mit 128 Gigabyte (GB) Speicher kostet 899 Euro und die Variante mit 512 GB 1.149 Euro.

Dem Galaxy S10+ spendiert Samsung einen 6,4 Zoll großen Bildschirm. Das Modell hat im Display auch eine zweite Frontkamera für die Tiefenmessung, auf der Rückseite arbeitet die gleich Triplekamera wie beim S10. Die Batterie ist mit 4.100 Milliamperestunden (mAh) deutlich leistungsstärker als beim S10 mit 3.400 mAh. In Deutschland soll das S10+ nur mit einer Rückseite aus Keramik-Verbundstoff verkauft werden, in anderen Ländern wird es auch etwas günstiger mit einem Glasrücken zu haben sein. Mit 1 Terabyte (TB) Speicher kostet die Keramik-Variante 1.599 Euro, mit 512 GB ist sie für 1.249 Euro zu haben.

Die dritte Variante im Bunde ist als günstigste Kaufoption das abgespeckte Galaxy S10e, wobei das “e” für “essential” stehen soll. Der Bildschirm ist mit 5,8 Zoll kleiner als bei den beiden anderen Modellen, und auch auf ein Teleobjektiv verzichtet Samsung, so dass eine Dualkamera mit einer normalen und einer Weitwinkel-Linse bleibt. Zum Preis von 749 Euro gibt es 128 GB eingebauten Speicher beim S10e.

Im Sommer will Samsung auch eine vierte Version des Modells auf den Markt bringen: Das Galaxy S10 5G, das den neuen, superschnellen Mobilfunkstandard unterstützt. Obwohl es in Deutschland bisher nur einige 5G-Testnetze gibt, soll es auch hierzulande erscheinen. Die 5G-Version wird auch mit einigen anderen Funktionen zum Flaggschiff: Es hat einen noch größeren Bildschirm mit einer Diagonale von 6,7 Zoll und eine vierte Kamera auf der Rückseite zur Tiefenmessung. Das soll unter anderem bessere Foto-Effekte und Anwendungen mit erweiterter Realität (AR) erlauben. Angaben zum Preis des Geräts gab es zunächst nicht.

Die zusammen mit den neuen Smartphones vorgestellte Computer-Uhr Galaxy Watch Active (249 Euro) hat einen rundes Display mit einem Durchmesser von 40 Millimetern und ist mit 25 Gramm leichter als die Vorgängermodelle. Sie soll unter anderem besser verschiedene Trainingsarten erkennen und auch den Blutdruck messen können – auch wenn nicht klar ist, wann diese Funktion in Deutschland eingeführt werden kann.

Die Smartphones sind ab Mittwoch vorbestellbar und sollen am 8. März in den Handel kommen.

Von: APA/dpa