Mit dem S Pen kann man direkt auf dem Ultra-Bildschirm schreiben

Samsung Galaxy S21: Drei Modelle und viele Kameras

Donnerstag, 14. Januar 2021 | 16:52 Uhr

Schlaue Kameras, viel Spielzeug für Fotofreunde, 5G und flotte Bildschirme: Samsungs neue S21-Smartphones sparen nicht mit starken Funktionen. Daneben versuchen die Koreaner, mit Services zu punkten.

Wie beim S20 im Vorjahr gibt es wieder die Grundversion S21, das größere S21+ und das Spitzenmodell S21 Ultra mit einem deutlich leistungsfähigeren Kameramodul. Die Android-Geräte in 6,2 Zoll (S21), 6,7 Zoll (S21+) und 6,8 Zoll (S21 Ultra) sind laut Unternehmen vom 29. Januar an verfügbar. Eine Vorbestellung ist ab sofort möglich.

Im Mittelpunkt der Modellreihe mit umlaufendem Metallrahmen stehen die Kameras. Schon S21 und S21+ müssen sich mit ihren zwei 12-Megapixel-Weitwinkelkameras und der 64-Megapixel-Telelinse nicht verstecken. Zusammen mit reichlich Software und der optischen Vergrößerung der Telekamera bieten sie bis zu 30-fachen Zoom. Künstliche Intelligenz unterstützt bei der richtigen Bildeinstellung.

Videos filmen die Galaxy S21 in bis zu 8K-Auflösung (7.680 zu 4.320 Pixel) bei 24 Bildern pro Sekunde im 16:9-Format. Daraus lassen sich Standbilder exportieren – ohne die sonst bei Videostandbildern üblichen Unschärfen. Generell legt Samsung beim S21 großen Wert auf Videoeinstellungen. Mit einem Regiemodus können Nutzer Perspektiven wählen, sich selbst per Selfie-Cam ins Video einschalten oder über die Live-Vorschau sehen, wie sich Einstellungen und Filter auswirken.

Die neuen Galaxys gibt es mit 128 und 256 Gigabyte Speicherplatz, vom S21 Ultra gibt es noch eine 512-GB-Variante; Speicherkarten werden nicht mehr unterstützt. Ebenfalls an Bord: Samsungs neuer Chipsatz Exynos 2100 mit 5G-Datenfunk. Und das geht mit zwei Anschlüssen gleichzeitig: entweder mit zwei SIM-Karten oder einer SIM-Karte und der eingebauten eSIM. Die AMOLED-Displays können nach Bedarf die Bildwiederholrate regulieren: Von 10 bis 120 Hertz ist alles möglich.

Das S21 Ultra wirkt mit seinem abgerundeten Display und der großen Kamerabatterie deutlich wuchtiger als die Grundmodelle. Hauptkamera ist hier eine Weitwinkelkamera mit 108 Megapixeln, unterstützt von einer Ultra-Weitwinkelkamera (12 Megapixel) und zwei Telekameras mit jeweils 10 Megapixeln. Mit dem großen Sensor und seinen vielen Pixeln kann das S21 Ultra auch Fotos bei sehr wenig Licht aufnehmen. Dazu werden die Informationen von bis zu 9 Pixeln zu einem kombiniert, was mehr Licht einfängt.

Kombiniert verspricht Samsung beim S21 Ultra 100-fachen Zoom. Wie sich das auf die Bildqualität auswirkt, müssen Tests zeigen. Zoomfaktor 100 beim Vorgänger war ansehnlich, aber nicht verlustfrei.

Freunde von Stiftbedienung können – erstmals außerhalb der Note-Baureihe – das S21 Ultra mit einem Stylus bedienen. Die passive Variante von Samsungs S Pen wird rund 40 Euro extra kosten. Die Bluetooth-Funktionen der Note-Reihe – zum Beispiel Fernauslösung der Kamera – fehlen.

Ob es nun aus Kostengründen oder Umweltbewusstsein ist: Ein Netzteil legt Samsung bei den S21 nicht mehr in die Packung. Apple hat es beim iPhone 12 bereits vorgemacht. Käufer nutzen entweder die vermutlich zahlreich vorhandenen älteren USB-Netzteile weiter oder investieren knapp 20 Euro in ein Schnellladegerät mit 25 Watt Leistung. Drahtlos lassen sich die S21 mit maximal 15 Watt laden.

Ebenfalls nicht in der Schachtel sind Kopfhörer. Hier bringt Samsung zeitgleich mit den S21 die drahtlosen Galaxy Buds Pro auf den Markt. Für rund 230 Euro gibt es hier 360-Grad-Sound, Geräuschunterdrückung, bis zu acht Stunden Spielzeit und ein drahtlos aufladbares Gehäuse.

Mit den neuen Smartphones will Samsung auch neue Dienste etablieren, etwa Smartthings Find. Darüber lassen sich Samsung-Geräte auffinden, auch wenn sie außerhalb der Bluetooth-Reichweite sind. Etwa verlorene Galaxy Buds Pro. Unvernetzte Geräte, Gegenstände oder auch Haustiere lassen sich über extra erhältliche Smart Tags in Smartthings Find einbinden.

Und auch der bisher nicht sehr verbreitete hauseigene Bezahldienst für Smartphones, Samsung Pay, soll mit den S21 angeschoben werden. Wer sein Gerät innerhalb einer Frist nach Kauf aktiviert, erhält eine Gutschrift.

Von: APA/dpa

Kommentare

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2 Kommentare auf "Samsung Galaxy S21: Drei Modelle und viele Kameras"


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Dagobert
Dagobert
Universalgelehrter
1 Tag 18 h

Fein, nor werd es S 20 günstiger 😁

anonymous
anonymous
Universalgelehrter
1 Tag 18 h

Irgendwann ist die Rückseite voll von Kameras,die kein Menschliches Wesen braucht

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