„Schlachthof soll zu Bezugspunkt für gesamtes Burggrafenamt werden“

Schlachthof Meran: Auch Ulten wird sich an den Führungskosten beteiligen

Mittwoch, 02. September 2015 | 17:45 Uhr

Meran – Insgesamt fünfzehn Gemeindeverwaltungen des Burggrafenamtes haben sich bisher an den Führungskosten des Schlachthofes beteiligt, und zwar durch die Entrichtung eines Solidaritäsbeitrages in Höhe von 0,50 Euro pro EinwohnerIn und einer Quote je nach Art des geschlachteten Tieres. Nun wird sich auch Ulten anschließen, also jene Gemeinde, die mehr Tiere schlachtet als jede andere im gesamten Bezirk. Nur 5 Prozent der geschlachtenen Tiere stammt aus der Gemeinde Meran.

"Der städtische Schlachthof stellt einen wichtigen Dienst auch für die Bevölkerung dar, da es dank dieser Einrichtung möglich ist, die illegalen Schlachtungen, zu denen es mit großer Wahrscheinlichkeit ohne eine ordnungsgemäße Schlachteinrichtung kommen würde, in Grenzen zu halten und angemessene Gesundheits- und Hygienebedingungen zu gewährleisten", erklärte Stadtrat Nerio Zaccaria. "Würde es diese Einrichtung nicht geben, wäre eine mangelhafte Kontrolle über das Schlachtprodukt, also über die Lebensmittel, die auf unserem Tisch landen, die Folge", so Zaccaria.

Von: ©mk

Bezirk: Burggrafenamt