Es kommt immer wieder vor: Auf dem Kontoauszug tauchen unerklärliche Abbuchungen der Kreditkarte auf. Häufig gehen solche Geschäftsvorfälle auf betrügerische Machenschaften zurück, erklären Verbraucherschützer. Nicht selten wurden die Betroffenen Opfer sogenannter Phishing-Mails.
Dabei fordern Betrüger ihre Opfer mit gefälschten E-Mails auf, einen Link in der Nachricht anzuklicken und dann auf einem Formular bestimmte Daten einzutragen. Abgefragt werden die notwendigen Bank- oder Kreditkartendaten, die dann für Betrugszwecke eingesetzt werden.
Wichtig deshalb: Kontoauszüge regelmäßig kontrollieren. Unberechtigte Abbuchungen lassen sich bis acht Wochen ab Belastung noch zurückrufen. Und: Bei E-Mails nicht achtlos auf Links klicken. Viele Phishings-Mails sehen aus, als wären sie von einer Bank verschickt worden. Empfänger können beim Absender nachfragen, ob die E-Mail wirklich von ihm stammt.
Gut zu wissen: Bisher konnten Betrüger allein mit Kenntnis der Karten- und Prüfnummer sowie des Ablaufdatums einer Kreditkarte im Internet bezahlen. Nun gilt aber für Zahlungen mit der Kreditkarte die sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung. Das heißt, Zahlungen müssen mit zwei voneinander unabhängigen Faktoren freigegeben werden – also zum Beispiel der Kreditkarte und einer zusätzlichen Transaktionsnummer (TAN).
Von: APA/dpa/tmn
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