Die Schweiz bleibt bei den Fachkräften top

Schweiz hat beim Kampf um Fachkräfte die Nase vorn

Montag, 18. November 2019 | 18:04 Uhr

Die Schweiz liegt beim Kampf um Fachkräfte international vorne. In der Vergleichsstudie World Talent Ranking der Businessschule IMD Lausanne behauptete die Schweiz auch bei der Erhebung 2019 ihren Spitzenplatz vor Dänemark, Schweden, Österreich (wie im Vorjahr Vierter) und Luxemburg – ausruhen kann sie sich darauf aber nicht.

Bei allen drei untersuchten Faktoren belegt die Schweiz den ersten oder zweiten Platz: So ist sie unangefochten der stärkste Magnet für ausländische Fachkräfte. Beim landeseigenen Talentpool musste sie sich zwar von Singapur überholen lassen. Dafür hat sie bei den Investitionen in den eigenen Nachwuchs zwei Plätze gutgemacht und hat nur noch Dänemark vor sich, wie aus der am Montag veröffentlichten Rangliste hervorgeht.

Die größten Stärken der Schweiz sieht das IMD bei der Berufslehre und der Managerausbildung, den hochqualifizierten Expats sowie der hohen Entlohnung. Doch auch die Schweiz hat ihre Schwächen: So sind die Lebenshaltungskosten bekanntlich sehr hoch. Von 63 untersuchten Ländern haben gerade einmal fünf noch höhere Kosten. Auch wächst die landeseigene Arbeitskräftebasis in der Schweiz nur noch schwach, 2018 gab es ein Plus von 0,74 Prozent.

Bei den Fachkräften bekommt die Schweiz vor allem von anderen kleinen und mittelgroßen europäischen Ländern Konkurrenz. Diese investieren alle viel in die Bildung und verfügen über eine hohe Lebensqualität.

Große Sprünge im Vergleich zum Vorjahr gelangen etwa Schweden (von Platz 8 auf Platz 3), Luxemburg (von Platz 9 auf Platz 5) und Island (von Platz 16 auf Platz 7). In den Top-10 sind neben Österreich noch Norwegen, Finnland und die Niederlande vertreten. Als einziges Land außerhalb von Europa konnte sich neu Singapur auf Rang 10 etablieren.

Aus den Top 10 gefallen ist Deutschland, das nun den 11. Platz belegt. Das ist ein Rang niedriger als zuvor. Die USA sind weiterhin auf Platz 12. Das Ende des Rankings wird von der Mongolei, Venezuela, Brasilien, Mexiko und Indien dominiert.

Von: APA/ag./sda

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

9 Kommentare auf "Schweiz hat beim Kampf um Fachkräfte die Nase vorn"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
giftzwerg
giftzwerg
Universalgelehrter
19 Tage 10 h

und wo ist italien ?

Krabbe
Krabbe
Tratscher
19 Tage 10 h

Ernst gemeint?

Zugspitze947
Zugspitze947
Universalgelehrter
18 Tage 23 h

ja diese Frage stellt sich immer wieder……… Leider wird der miserable Stand immer wieder verheimlicht 🙁

Bauchnoblwollwuzl
Bauchnoblwollwuzl
Grünschnabel
19 Tage 10 h

Und warum ist die Schweiz vorne?
Weil dort ordentliche Löhne gezahlt werden.
So einfach ist die Antwort.
Hohe Lebensqualität in Südtirol ist zwar gut und schön, aber man muss sie sich auch leisten können.
Also liebe Unternehmer und Öffentliche Hand, wenn ihr ordentlich zahlt, bekommt ihr auch qualifiziertes Personal.

Sun
Sun
Superredner
18 Tage 21 h

Die höheren Löhne von Arbeitnehmern und die größere Gewinspanne von Arbeitgebern hängt unmittelbar mit der geringen Besteuerung zusammen.

wellen
wellen
Universalgelehrter
19 Tage 10 h

Bei uns werden die Jungen mit Hungerlöhnen abgespeist, im öffentlichen Dienst keinerlei Talenteförderung. Mittelmäßige Führungskräfte geben den Rest.

Parteikartl
Parteikartl
Grünschnabel
19 Tage 8 h

Die Schweiz ist ein Hochpreisland, trotzdem bleiben am Ende mehr Erspartes als im “Billigland” Südtirol.
Zum Vergleich, in der Schweiz brauchts nicht in jedem Dorf 2 bis 3 oder mehr Radarfallen (!!), dort wird geordnet, auch in der 40er Zone dementsprechend gefahren.
Das ist alles ein bisschen Kopfsache und besonders Charakter……

amme
amme
Superredner
19 Tage 11 h

den jungen rot i a do hin zu gehn.bei ins kemmens zu nicht

MickyMouse
18 Tage 22 h

…….und warum??? Weil sie die Menschen ordentlich und korrekt BEZAHLEN!!!! 👍👍👍

wpDiscuz