Zuversicht, was die Zukunft angeht

Seilbahnunternehmer weisen Kritik der Umweltschützer zurück

Donnerstag, 14. April 2022 | 16:29 Uhr

Bozen – Die Seilbahnunternehmer in Südtirol wollen nicht als Umweltzerstörer gelten. Sie sehen nämlich die Umwelt auch als Kapital an. Das hat Präsident Helmut Sartori heute auf die Kritik von Umweltschützern gesagt.

Sartori zufolge gäbe es ohne Seilbahnen keinen Wintertourismus und auch weniger Sommertourismus. “Die Anlagen tragen zu Beschäftigung und Wohlstand bei und das wird oft zu wenig beachtet”, sagte Sartori beim Gesamttiroler Seilbahntag mit den Unternehmen aus Nord- und Osttirol.

Die Seilbahn-Unternehmen haben schwierige Zeiten hinter sich: Nach dem Stillstand durch Corona haben ihnen in dieser Wintersaison höhere Energie- und Personalkosten zu schaffen gemacht. Außerdem ist der Umsatz um 15 bis 20 Prozent zurückgegangen. Nun soll es aber wieder aufwärts gehen. Man schaue zuversichtlich in die Zukunft, betont Sartori.

Der Präsident der Südtiroler Seilbahnunternehmer unterstrich heute auch, dass in den kommenden Jahren in den Bau von Speicherbecken und in den weiteren Ausbau der Beschneiungsanlagen investiert werden müsse.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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6 Kommentare auf "Seilbahnunternehmer weisen Kritik der Umweltschützer zurück"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
diskret
diskret
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Immer mehr lifte kein wild hat keine ruhe mehr
Das ist nur mehr Gier
Was wollen die überhaupt noch das sieht man in gastronomie das fanze persoal kommt von ausland die Qualität ist somit null

N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 11 Tage

Tja, wenn du einheimisches Personal für die Gastronomie rekrutieren kannst, könntest du vielen helfen. Grins
Nicht jammern weils aus dem Ausland ist, such Einheimische die es tun wollen!

schlauer
schlauer
Tratscher
1 Monat 11 Tage

„Die Seilbahnunternehmer in Südtirol wollen nicht als Umweltzerstörer bezeichnet werden“ sagt Präsident Helmut Sartori im obigen Text.
Das stimmt so nicht ganz! Bei der Seilbahn von Tiers auf die Frommer Alm wurden wieder einige Hektar Wald zerstört! Dies obwohl im Vorfeld versprochen wurde, dass wegen der hohen Stützen keine Bäume gefällt werden müssen!
Als hätte nicht schon der Sturm Vaia vor 4 Jahren genug zerstört🙏

ieztuets
ieztuets
Tratscher
1 Monat 11 Tage

Jo “larmen” mueß man ollm…
ober welche Summen an Coronagelder von Lond und Stoot kemmen sein
schreibn sie nit, lei die Verluste… de Aufstiegsunlogn sollatn für
Einheimische viel günstiger wenn nit kostenlos sein, wearn
schließlich mit viel Steuergeld unterstützt!

Roby74
Roby74
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

@ieztuets
Und schon wieder Planung von Speicherbecken und Beschneiungsanlagen….🙄😤😖Als ob unsere Natur nicht schon genug ausgebeutet und zerstört worden wäre….🤦🏼‍♂️

Roby74
Roby74
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

@diskret
@schlauer
Ganz Eurer Meinung!👏🏻👍🏻Unglaublich wieviel Natur und Wald zerstört wird für solche Anlagen!Einfach nur mehr zum 🤢🤮!!! Von den immensen Summen und verschwendeten Geldern gar nicht zu reden…..🙄🤦🏼‍♂️Anstatt Investitionen in Renaturierung,Aufforstung sowie Flora und Fauna zu schützen und zu bewahren….😖😢

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