Herausforderungen und Möglichkeiten

SGBCISL befasst sich mit Landesgesetz Raum und Landschaft

Donnerstag, 06. Oktober 2022 | 15:32 Uhr

Bozen – Der SGBCISL hat heute im Pastoralzentrum in Bozen die Tagung „Das Gesetz Raum und Landschaft und die Rolle der Gewerkschaft“ abgehalten und dabei mit Delegierten und Gewerkschaftsfunktionären die Inhalte und Perspektiven dieses wichtigen Landesgesetzes erörtert.

Ziel der Tagung war es, Einblicke zu bieten und aufzuzeigen, welche Spielräume das Gesetz den sozialen Akteuren eröffnet, nicht nur um Raum und Landschaft zu schützen und mitzugestalten, sondern auch um zur Verbesserung der Wohnqualität beizutragen. Diese Beteiligungsmöglichkeiten gelte es zu nutzen, so das Fazit der Tagung.

„Schutz der Landschaft als wertvolles Allgemeingut und wichtiger Wirtschaftsfaktor des Landes, bezahlbares Wohnen bei knappen Flächen, die Umsetzung von Programmen für eine nachhaltige sozio-ökonomische Entwicklung und den Umweltschutz; diese Themen sind für uns als Gewerkschaft von großer Bedeutung, und deshalb wollen wir uns auch in diesen Bereichen aktiv einbringen. Dafür ist es aber notwendig, die gesetzlichen Grundlagen und die Möglichkeiten auch auf Gemeindeebene zu kennen. Diese Tagung ist hierfür ein wichtiger Schritt“, so die SGBCISL-Generalsekretäre Dieter Mayr und Donatella Califano.

Für die einführenden Referate konnten der Raumordnungsfachmann Peter Morello und der Direktor des Landesressorts Raumentwicklung, Landschaft und Denkmalpflege Frank Weber gewonnen werden. Sie gingen unter anderem auf die Eckpunkte des Gesetzes ein und zeigten die Wichtigkeit der Gemeindeentwicklungsprogramme auf.

Am Runden Tisch diskutierten anschließend die zuständige Landesrätin Maria Hochgruber Kuenzer, Gemeindenverbandspräsident Andreas Schatzer sowie die Landtagsabgeordenten Paul Köllensperger und Riccardo dello Sbarba.

Die Tagung bot den Teilnehmern schließlich auch die Gelegenheit, Fragen zu stellen und ihre Sichtweisen einzubringen.

Von: mk

Bezirk: Bozen