Extrem günstig und kein Impressum, das ist typisch für Fakeshops

So erkennt man Fakeshops im Internet

Montag, 09. April 2018 | 12:29 Uhr

Elektronik, Schuhe, Handtaschen und Uhren sind Klassiker, wenn es um sogenannten Vorkasse-Betrug im Internet geht. Wer solche und andere Waren extrem günstig im Netz entdeckt, sollte genau prüfen, ob er nicht vielleicht auf der Seite eines sogenannten Fakeshops gelandet ist, warnen Verbraucherschützer.

Kennzeichen dafür sind zum Beispiel ein unvollständiges oder fehlendes Impressum, Vorkasse als einzige Bezahlmöglichkeit und eine Internetadresse, die der Präsenz eines Markenherstellers ähneln soll. Oft sind zudem wichtige Dokumente wie die Geschäftsbedingungen (AGB) oder ein Formular für Widerrufe entweder nicht vorhanden, mit Fehlern gespickt oder von anderen Seiten zusammenkopiert.

Wer in eine Fakeshop-Falle getappt ist, sollte Anzeige erstatten und schnellstmöglich sein Geldinstitut oder den Zahlungsdienstleister kontaktieren, um die Zahlung möglichst rückgängig zu machen, raten die Verbraucherschützer.

Wer Kontoverbindungen oder Kreditkarteninformationen preisgegeben hat, sollte zudem die jeweilige Karte sperren lassen. Für die Polizei ist es den Angaben zufolge wichtig, dass Betroffene Beweise wie eine Bestellbestätigung, E-Mails oder auch Screenshots des Shops sichern.

Von: APA/dpa

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