Umfrage zum Mitarbeiterprofil der IT- und Internetdienstleister im hds

Softwareentwickler, ein Beruf mit Zukunft

Freitag, 24. April 2015 | 11:54 Uhr

Bozen – Die Unternehmen der Informationstechnik (IT) und die Internetdienstleister steigen zu einem wichtigen Arbeitgeber in Südtirol auf. Die stark wachsende Branche beschäftigt rund 1.200 Fachleute in 220 Betrieben. Die Berufschancen sind für IT-Fachkräfte in diesen Sektoren sehr gut. Vor allem werden Software- und Webentwickler, Systemadministratoren und Supporter gesucht. Dies geht aus einer aktuellen Befragung der IT- und Internetdienstleister im hds – Handels- und Dienstleistungsverband Südtirol hervor, die von der Unternehmensberatungsfirma Business Pool in Zusammenarbeit mit dem hds durchgeführt wurde.

„Betriebe sind auf qualifizierte, leistungsbereite und motivierte Mitarbeiter angewiesen. Sie optimal einzusetzen und ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten, sichert den wirtschaftlichen Erfolg eines jeden Unternehmens. Die rasch steigende Nachfrage nach Software und IT-Dienstleistungen schlägt sich erfreulicherweise auch auf dem Arbeitsmarkt nieder. Umso wichtiger ist es für angehende IT-Fachkräfte, das genaue Mitarbeiterprofil der Branche zu kennen. Mit dieser Studie wollen wir einen wichtigen Betrag dazu leisten,“ sagt der Präsident der IT- und Internetdienstleister im hds, Reinhold Erlacher.

Südtirols Unternehmen suchen hauptsächlich Software- und Webentwickler, aber auch Systemadministratoren und Supporter. Der Bedarf an Systemadministratoren und Datenbankentwicklern wird in den nächsten Jahren sogar steigen. Die Ausbildungswege zum Systemadministrator werden auf der Berufsinformationsseite www.myjobmylife.it angeführt.

Die befragten Betriebe gaben an, dass IT-Fachkräfte einen Abschluss einer Fachoberschule (40 Prozent) oder einer Universität (35 Prozent) haben sollten. Besonders geeignet sind die Fachrichtungen Informatik, Wirtschaftsinformatik und Programmierung. Ein Wirtschaftsstudium wird nicht vorausgesetzt. Bei den Maturanten werden die Handelsoberschule mit Fachrichtung Programmierer, Gewerbeoberschule oder eine Technischen Oberschule bevorzugt. Bei den Zusatzausbildungen empfehlen die IT- und Internetdienstleister Kurse zur Informatik, Webentwicklung, Vertrieb und Marketing sowie ESF-Lehrgänge zum Systemingenieur.

Vor allem die Eigenschaften Zuverlässigkeit, Teamfähigkeit und Loyalität, Einsatzbereitschaft sowie analytische- und konzeptionelle Fähigkeiten sind in der Südtiroler IT-Branche wichtig. Wert gelegt wird aber auch auf Flexibilität und Eigenverantwortung. Aufstiegschancen gibt es in den meisten IT- und Internetbetrieben.

„Der stetige und schnelle Wandel der IT-Welt fordert sehr viel persönliches Interesse, Spezialisierung, Sprachkenntnisse sowie Beratung in strategischen Prozessentscheidungen bei Kunden. Deshalb wird auf eine gute Aus- und Weiterbildung besonders viel wert gelegt,“ sagt Erlacher abschließend.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen