Die öffentlichen Angebote enden am 20. Mai

Sparkasse überschreitet die 70-Prozent-Marke der CiviBank

Freitag, 20. Mai 2022 | 11:39 Uhr

Bozen – Die Sparkasse festigt zum 19.Mai 2022 das hervorragende Ergebnis der öffentlichen Übernahmeangebote auf Aktien und Warrants von CiviBank weiter. Die bisher angedienten Aktien belaufen sich, zusammen mit denen bereits gehaltenen Aktien, auf 72,24 Prozent des Gesellschaftskapitals der CiviBank.

Wie hinsichtlich der vom Verwaltungsrat der CiviBank (mit Zustimmung von fünf auf neun Verwaltungsratsmitgliedern) initiierten Rekurse bereits mitgeteilt wurde, hat die Kammer der Zweiten Sektion des Regionalen Verwaltungsgerichts Latium am 18. Mai es für notwendig erachtet, die Rechtssache der Zweiten Sektion-Quater desselben Regionalen Verwaltungsgerichts zuzuweisen und hat sie dem Präsidenten übermittelt. Dieser hat die Rechtssache folglich der genannten Sektion zugewiesen. Diesbezüglich erscheint es wichtig, daran zu erinnern, dass sich sowohl das Wirtschafts- und Finanzministerium als auch die Börsenaufsichtsbehörde Consob ins Rechtsverfahren eingelassen haben und beide ihrerseits die Unzulässigkeit und Unbegründetheit der Initiative von CiviBank festgestellt haben.

Die öffentlichen Angebote enden am 20. Mai. Am 25 Mai ist die Zahlung der Aktien und der Warrants vorgesehen.

Präsident Gerhard Brandstätter erklärt: „Die jüngsten positiven Entwicklungen in Bezug auf die Zusagen führen dazu, dass die Sparkasse das Übernahmeangebot mit einer über 70prozentigen Kontrolle abschließen kann. Angesichts der stetig wachsenden Zahl von Einwilligungen erscheint das Verhalten der Mehrheit des Verwaltungsrats der CiviBank, der die Interessen der Bank und der großen Mehrheit ihrer Aktionäre nicht schützt, sondern sogar schädigt, zunehmend unerklärlich. Wir werden in allen zuständigen Gremien die Rechtmäßigkeit der von wichtigen Mitgliedern des Verwaltungsrats angestrengten Initiativen prüfen lassen, die wir für haltlos und fadenscheinig halten, auch im Hinblick auf das Nichtvorhandensein von jeglicher zu wahrenden subjektiven Rechtsposition der CiviBank“.

Der Beauftragte Verwalter und Generaldirektor Nicola Calabrò fügt hinzu: „Bis heute gab es in Italien zwei Übernahmeangebote, die als ‚feindlich oder nicht abgesprochen‘ eingestuft wurden. In beiden Fällen zielten die Initiativen der Verwaltungsräte der von der Übernahme betroffenen Banken ausschließlich darauf ab, die Interessen der Aktionäre zu schützen. In diesem Fall ist hingegen festzustellen, dass jede Maßnahme nur das Ziel hat zu versuchen, einen Verwaltungsrat um jeden Preis beizubehalten, ohne zu berücksichtigen, dass die Aktionäre auf den Vorschlag der Sparkasse mit eindeutigen Signalen intelligent reagiert hatten. Die Aktionäre, die am Übernahmeangebot teilgenommen haben, erwarten sich nämlich nur eines: die Aktien und Warrants einzubringen und die entsprechende Bezahlung zu erhalten, wobei sie kein Interesse an den von der CiviBank eingeleiteten rechtlichen Schritten haben; in einigen Fällen haben sie sogar eine Abneigung. Zusätzlich zum großen Erfolg der Angebote auf Aktien und Warrants der CiviBank, sind wir überzeugt, dass wir in einigen Tagen auch ein starkes Signal von Seiten der Aktionäre in Bezug auf die anstehenden Wahlen der Gesellschafterversammlung erhalten werden, um die Einsetzung eines neuen Verwaltungsrats zu ermöglichen, der seine Qualifikation unter Beweis stellen kann und die Bank mit dem Ziel führt, dass deren Wachstum und Effizienz gefördert und gesteigert wird.“

Von: mk

Bezirk: Bozen

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