TIS analysiert Zahlen ehemaliger und aktueller Gründerunternehmen

Start-ups in Südtirol: Steigender Umsatz, gute Beschäftigung

Donnerstag, 11. Juni 2015 | 11:35 Uhr

Bozen – Südtirol wird ein immer besserer Standort für Start-ups. Das ergibt die Analyse der Zahlen des Gründerzentrums im TIS innovation park. Die Überlebensrate der Start-ups im TIS liegt über dem europäischen und italienischen Durchschnitt. Zudem verzeichnen Umsatz und Beschäftigtenzahlen der TIS Gründerunternehmen gute Zuwächse.

112 Unternehmen hat das TIS bisher begleitet. In diesen Unternehmen waren 2014 insgesamt 390 Personen tätig. Mehr als die Hälfte der Beschäftigten hat einen höheren technischen Abschluss.

2014 erzielten diese einen Gesamtumsatz von fast 53 Millionen Euro. 40 Prozent des Umsatzes werden regional und 27 Prozent im restlichen Italien erwirtschaftet. Ein Drittel des Umsatzes, also knapp 18 Millionen Euro, wurden im Ausland erzielt.

Betrachtet man die aktuell im TIS angesiedelten Unternehmen, die ihre Geschäftsaktivitäten bereits 2013 aufgenommen hatten, lässt sich vom Jahr 2013 auf das Jahr 2014 ein Umsatzzuwachs von 26 Prozent erkennen. Die Beschäftigtenzahlen sind im gleichen Zeitraum um 22 Prozent gestiegen.

„Wir sind sehr stolz auf unsere Gründerunternehmen“, sagt Hubert Hofer, Generaldirektor des TIS innovation park. „Die Überlebensquote unserer Start-ups liegt mit 87,5 Prozent um einige Prozentpunkte höher als der europäische und italienische Durchschnitt. Es hat sich gezeigt, dass unsere Vorbereitungsphase, mit dem Start-up-Lab, Früchte trägt“, so Hofer.

Das Gründerzentrum des TIS innovation park existiert seit 1998. Aktuell befinden sich fünf Unternehmen in der Vorbereitungsphase, 23 Unternehmen werden im eigentlichen Gründerzentrum mit einer Reihe individueller Services vom TIS unterstützt.

Alle wichtigen Daten zum Gründerzentrum des TIS findet man auch im neu erschienenen Report 2014 unter www.tis.bz.it.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen