ASTAT-Studie

Südtirol: Die digitale Kluft zwischen den Generationen verringert sich

Mittwoch, 29. Juni 2022 | 11:34 Uhr

Bozen – In Bezug auf die Nutzung des Internets und die Durchführung verschiedener Online-Aktivitäten liegt Südtirol im Vergleich zu den EU-Mitgliedstaaten fast immer in der zweiten Hälfte der Rangliste, mit Anteilen, die denen Italiens entsprechen oder höher sind als die von ganz Italien. Die digitale Kluft zwischen den Generationen verringert sich.

Hier geht’s zum PDF-Link

91 Prozent der Südtiroler Haushalte mit mindestens einem Mitglied zwischen 16 und 74 Jahren verfügen zu Hause über einen Internetanschluss (über jegliches Gerät). Dieser Wert unterscheidet sich nicht signifikant vom gesamtstaatlichen Wert (90 Prozent).

Der Durchschnitt für die EU-Mitgliedstaaten liegt bei 92 Prozent und schwankt zwischen 84 Prozent in Bulgarien und 99 Prozent in Luxemburg und den Niederlanden.

Zwischen 2006 und 2021 hat sich der Anteil der Südtiroler Haushalte, die über eine Internetverbindung zu Hause verfügen, von 42 Prozent auf 91 Prozent mehr als verdoppelt.

Noch deutlicher ist der Anstieg bei der Verbreitung der Breitbandverbindungen. 2006 verfügten 16 Prozent der Südtiroler Haushalte über einen Breitbandanschluss, 2021 waren es 89 Prozent.

Zwischen 2006 und 2013 hat sich der Unterschied zwischen den Anteilen der Haushalte mit Internetanschluss und jenen mit Breitbandanschluss nach und nach verringert. Seit 2013 haben fast alle „verbundenen“ Haushalte einen Zugang zum Web über einen mobilen oder festen Breitbandanschluss.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

7 Kommentare auf "Südtirol: Die digitale Kluft zwischen den Generationen verringert sich"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
N. G.
N. G.
Kinig
1 Monat 12 Tage

“Im Vergleich zu Europa liegt Südtirol immer in der zweiten Hälfte…”
Wen wunderts, man muss nur hier lesen. Wrnns um Neuerungen digitaler Art geht, sind fast ausnahmslos alle dagegen.. Der Südtiroler eünscht sich eher noch alte Zeiten zurück!
Von richtiger Benutzung der technischen Geräte, des Internets usw. ganz abgesehen… !

PuggaNagga
1 Monat 11 Tage

Awas. Jeder tscheggl hot a handy und kaft bei Amazon und co. Vertrödelt di zeit af Facebook und Co.
Die Schuld hobn di Politiker. Ols mit zettl.
Jedis formular muasch im büro mit hond ausfüllen. Im beschtn foll konnsch a pdf herunterladen und direkt afn Gerät ausfüllen, sel isch Ober nit digital.
Wieso konn man nit olle dienste Online in ruhe derhuam nutzn? Mit an SpID oder CieID isch di identät a eindeutig.
Daidai so hinterwäldlerpolitik.

inni
inni
Universalgelehrter
1 Monat 12 Tage

“Die digitale Kluft zwischen den Generationen verringert sich”
sel glab i schun: 

🎵 die jungen san alt wordn und die altn san g’storbn 🎵

PeterSchlemihl
PeterSchlemihl
Universalgelehrter
1 Monat 11 Tage

Besser ist der Text in der Rockoper von Tellura X, Die drei Kreuze, wo es heisst: Menschen sterben, Kinder werden geboren; vergiss, was war, sei ohne Sorgen.

VolkerRacho
VolkerRacho
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

Breitband kann alles heißen und damit sind diese Statistiken
absolut nichtssagend. Viel interessanter wären die effektiven Geschwindigkeiten,
die dann auch in 95% der Zeit erreicht werden. Damit meine ich, dass in jedem
Vertrag „bis zu“ bei der Geschwindigkeit dabeisteht und ich den Provider der die
Geschwindigkeit liefert, für die er auch Werbung macht, erst noch kennen lernen
muss.

Warum steht im PDF wohl nichts zu Glasfaser Anschlüssen? Weil
das äußerst peinliche Zahlen wären…

VolkerRacho
VolkerRacho
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

Das Desinteresse an Innovation und das Tempo bei banalen Sachen
wie Infrastrukturausbau unserer Regierung ist ein Grund warum ich mir als IT-Student
in Wien gut vorstellen kann, dass ich erstmal nicht heim kommen werde zum Arbeiten.

Die SVP ruht sich lieber auf dem Reichtum aus und plädiert
auf Märchen des unendlichen Wachstums im Tourismussektor. Hauptsache nichts
neues probieren, das was uns reich gemacht hat, wird uns schon reich bleiben
lassen. Stattdessen könnte man in andere Sektoren investieren und in vielen
Bereichen die Brücke zwischen dem wirtschaftlich starkem Nord-Italien und
Deutschland/Österreich bilden.

2x nachgedacht
2x nachgedacht
Grünschnabel
1 Monat 11 Tage

und wieder eine unnütze €fressende studie…. weil danach doch nichts verändert wird… so oder so nicht- aus unterschiedlichsten gründen…aber es kann dann niemand behaupten, daß die zuständigen behörden untätig gewesen wären… sie haben sich sogar *interessiert* gezeigt…und eine studie anfertigen lassen… die nächsten schritte sind in vorbereitung…arbeitsgruppe! expertenteam usw… bla bla bla…

wpDiscuz