Studie soll Wege für die mittel- und langfristige Entwicklung erarbeiten

“Südtirol Tourismus 2030”: Wegweiser für die Zukunft im Tourismus

Donnerstag, 02. April 2015 | 11:12 Uhr

Bozen – Der Tourismus ist unumstritten ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor für Südtirol. Um auch in Zukunft international erfolgreich zu sein, ist eine langfristige Planung und Ausrichtung des gesamten touristischen Sektors unbedingt notwendig. Aus diesem Grund haben das WIFO – Institut für Wirtschaftsforschung der Handelskammer Bozen und der Hoteliers- und Gastwirteverband HGV die EURAC damit beauftragt, eine Studie zur Zukunft des Tourismus in Südtirol auszuarbeiten. Heute traf sich die Begleitgruppe der Studie bestehend aus Vertretern von Verbänden und Organisationen zum Auftakttreffen in der Handelskammer in Bozen.

Die Studie „Südtirol Tourismus 2030“ soll Wege für die mittel- und langfristige Entwicklung des Tourismus erarbeiten. Sie wird konkrete Umsetzungsvorschläge zur zukünftigen Ausrichtung des Tourismus in Südtirol für den Zeithorizont bis 2030 entwickeln. Zahlreiche Verbände und Organisationen, die für den Tourismus in Südtirol wichtig sind, werden aktiv in die Erarbeitung der Studie eingebunden. Am heutigen Treffen in der Handelskammer in Bozen nahmen Vertreter/innen des WIFO, des HGV, des Landesressorts für Wirtschaft, Finanzen und Innovation, des Südtiroler Bauernbunds, der Südtirol Marketing Gesellschaft, des Landesverbandes der Tourismusorganisationen, des Verbandes der Privatvermieter und des Landesinstituts für Statistik teil.

„Der Tourismus ist ein zentraler Bestandteil der Südtiroler Wirtschaft. Diese Studie soll die zukünftige Entwicklung aktiv mitgestalten, damit der heimische Tourismus auch in Zukunft international wettbewerbsfähig bleibt“, betont Handelskammerpräsident Michl Ebner.

HGV-Präsident Manfred Pinzger unterstreicht: „Es gilt unsere Stärken im Tourismus auszubauen und unsere Besonderheiten zu erhalten. Diese Studie schafft die Grundlage, um den Tourismus in Südtirol zukunftsfähig und modern zu gestalten.“

„Unsere Rolle als EURAC ist es, diesen Prozess wissenschaftlich zu begleiten. Konkret heißt dies umfassende Daten zu sammeln, auf deren Fundament gemeinsam neue Vorschläge erarbeitet werden können“, so Harald Pechlaner, Leiter des EURAC-Instituts für Regionalentwicklung und Standortmanagement.

Von: ©lu

Bezirk: Bozen