Erstes Treffen

Teamarbeit für effiziente Abwicklung öffentlicher Arbeiten

Dienstag, 14. April 2015 | 18:20 Uhr

Bozen – Um die öffentlichen Arbeiten möglichst effizient und unkompliziert abzuwickeln, braucht es ein eingespieltes Team, in dem jeder mit Einsatz arbeitet. Dies unterstrich LR Christian Tommasini gestern, 13. April, in Bozen bei einem ersten Mitarbeitertreffen vor rund 100 Mitarbeitern des Ressorts für Hoch- und Tiefbau.

Von den rund 180 Mitarbeitern des Ressorts waren 100 beim gemeinsamen Treffen der Abteilungen für Hochbau und Technischer Dienst (120 Mitarbeiter) und der Landesabteilung Tiefbau (60 Mitarbeiter), die zum Ressort für öffentliche Arbeiten gehören, mit dabei.

Bautenlandesrat Tommasini und die Abteilungsdirektoren präsentierten die Fünfjahrespläne im Bereich Hochbau, die die Landesregierung Ende März genehmigt hat und für die eine Investition von einer Milliarde Euro vorgesehen ist.

Zwar stünden weniger Geldmittel zur Verfügung als in den Vorjahren, dennoch könnten durch eine detaillierte Planung nach Prioritäten die wichtigsten Vorhaben umgesetzt werden, so Landesrat Tommasini.

Was den Tiefbau anbelangt, so sollen 187 Eingriffe erfolgen, für die 2015 ein Kostenaufwand von 90 Millionen Euro vorgesehen ist und in den Folgejahren eine Investition von 72 Millionen Euro. Derzeit laufen 67 Arbeiten. 26 sollen noch heuer ausgeschrieben werden.

Im Bereich Hochbau stehen über 45 Millionen Euro für Schulen, öffentliche Einrichtungen und Schutzhütten bereit. Derzeit laufen 59 Bauarbeiten. Für 38 Arbeiten stehen bereits die Verträge und für 43 Vorhaben gibt es die Ausführungsprojekte.

Um all diese Arbeiten zu stemmen, brauche es Teamarbeit innerhalb des Ressorts, betonte Landesrat Tommasini. Deshalb setzt der Landesrat neben den wöchentlichen Besprechungen mit den Direktoren der Abteilungen auf regelmäßige Treffen mit den Mitarbeitern, deren professionelle und effiziente Arbeit laut Landesrat sehr geschätzt wird. Gemeinsam soll das große Arbeitspensum bestmöglich gemeistert werden, so Tommasini.

Gerade weil die Verwaltungsprozeduren für die Umsetzung öffentlicher Arbeiten immer komplexer würden, müsste die Arbeit im Team angegangen werden, wobei der Einsatz jedes Einzelnen gefragt sei, erklärte der Landesrat. Im Zuge der Verwaltungsreform solle auch die Zusammenarbeit mit anderen im Bereich wichtigen Ämtern wie etwa dem Landesamt für Verwaltungsangelegenheiten oder dem Landesamt für Geologie und Baustoffprüfung sowie der Vergabeagentur für öffentliche Aufträge gestärkt werden, betonte Tommasini.

Von: ©lpa

Bezirk: Bozen