Einheimische Bauwirtschaft stärken

Tommasini trifft Bauunternehmer

Dienstag, 14. Juli 2015 | 17:01 Uhr

Bozen – Mit innovativen Maßnahmen und Initiativen die einheimische Bauwirtschaft stärken – dies ist das Ziel des gemeinsamen Einsatzes und der Zusammenarbeit zwischen Land und Bauunternehmer. Bautenlandesrat Christian Tommasini hat dies heute beim Treffen mit dem Kollegium der Bauunternehmer, dessen neuen Präsidenten Markus Kofler und Sekretär Florian Baumgartner, unterstrichen.

Das neue Südtiroler Baussparmodell wurde von den Bauunternehmenr sehr begrüßt: "Es ist nicht nur eine positive Initiative  für die Bevölkerung, für all jene, die sich den Traum eines Eigenheimes verwirklichen wollen, sondern auch ein wichtiger Impuls zur Stärkung der einheimischen Bauwirtschaft und eine Möglichkeit die Krise zu überwinden", betonte Landesrat Christian Tommasini im Gespräch mit dem Präsidenten des Kollegiums der Bauunternehmer Markus Kofler und dem Sekretär Florian Baumgartner. Das Kollegium der Bauunternehmer seinerseits hat zugesichert die einzelnen Mitglieder mit gezielten Veranstaltungen über das Bausparmodell zu informieren.

Bautenlandesrat Tommasini hat zudem über die Programme des Landes Südtirol im Bereich der öffentlichen Bauten und der Wohnbauförderung informiert. Der Schwerpunkt des Institutes für Wohnbauförderung liegt immer mehr bei der Sanierung der Institutswohnungen. "Vor allem kleine bis mittlere einheimische Unternehmen erhalten hier die Aufträge", erklärte Tommasini. Die Vertreter der Bauunternehmer ersuchten Landesrat Tommasini im Zuge der Überarbeitung des Urbanistikgesetzes, die vorgeschriebene immerwährende Konventionierung zu überdenken, da sie laut der Meinung der Bauunternehmer einen übertriebenen Eingriff in die Eigentumsrechte der Bürger darstelle.

Das Kollegium der Bauunternehmer hat zudem die Notwendigkeit unterstrichen auch in Südtirol die zertifizierte Meldung (segnalazione certificata d’inizio attività – SCIA) anzuwenden. Diese ermögliche nämlich sofort mit den Arbeiten zu beginnen, ohne auf Ermächtigungen, Lizenzen und Baukonzessionen vonseiten der öffentlichen Verwaltung zu warten. "In Südtirol bedarf es für fast alle Bauvorhaben immer noch einer Baugenehmigung, während im Rest Italiens die SCIA bereits angewendet wird", so Kofler. Landesrat Tommasini hat zugesichert, dass das Land diesbezüglich eine klare und einfach anwendbare Regelung finden wird.

Von: ©lpa

Bezirk: Bozen