Sorge wegen Tiroler Fahrverbote

Transit: Italiens Frächter bitten neue Verkehrsministerin um Treffen

Mittwoch, 11. September 2019 | 08:25 Uhr

Der Präsident des italienischen Frächterverbands ANITA, Thomas Baumgartner, hat in einem Schreiben an Italiens neue Verkehrsministerin Paola De Micheli um ein Treffen gebeten. Ziel sei unter anderem Strategien “gegen Österreichs Einschränkungen auf der Brenner-Achse” zu besprechen, die die “Wettbewerbsfähigkeit Italiens” stark beeinträchtigen würden, hieß es im Schreiben.

Die Ankündigung Tirols, die Fahrverbote auf dem niederrangigen Straßennetz auch auf die Wintersaison auszuweiten, stößt auf Kritik aus Italien. Die Tiroler Fahrverbote würden für Italien einen “absoluten Notstand” darstellen, schrieb der Südtiroler Baumgartner. Transport und Logistik seien “von strategischer Bedeutung” für die italienische Wirtschaft und “der wahre Motor für stabiles und dauerhaftes Wachstum”.

“Italien ist das zweitstärkste Industrieland Europas. Die Effizienz der Infrastrukturen und der Verbindungen zu den Importländern spielen eine prioritäre Rolle für unsere Ausfuhren”, hieß es weiters. “Eine moderne und effiziente Logistik, ein nachhaltiges und vernetztes Transportsystem sind für die Entwicklung der italienischen Wirtschaft von wesentlicher Relevanz”, so Baumgartner in seinem Schreiben an die frisch vereidigte Verkehrsministerin aus den Reihen der Sozialdemokraten (PD).

Von: apa

Bezirk: Bozen

Kommentare

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1 Kommentar auf "Transit: Italiens Frächter bitten neue Verkehrsministerin um Treffen"


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flocke
flocke
Grünschnabel
9 Tage 2 h

de Österreicher moanen woll sie kennen tean und lossn woss sie weln oder ?😡nochtfohrverbot, Dopplmaut …. Euro 5 nocher Euro 6 iatz geat sell a net guat ,soll Italien a blockobfertigung mochn afn Brenner und die deitschn in der Kiefer No schaugn mir Mohl Dio Dio

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