Matthias Gauly ist international anerkannter Experte für Tierzucht sowie –haltung

unibz: Prof. Gauly neuer Präsident der EAAP

Mittwoch, 09. September 2015 | 21:32 Uhr

Bozen – Die Mitgliederversammlung der Europäischen Vereinigung für Tierwissenschaften (EVT, auf Englisch EAAP) hat am 2. September in Warschau Prof. Matthias Gauly für vier Jahre zu ihrem 13. Präsidenten gewählt.

Gauly vertritt an der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik der unibz den Bereich Nutztierwissenschaften. Die EVT hatte Matthias Gauly aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen, seiner innovativen und motivierenden Art sowie seines gewinnenden Verhandlungsstils für diese wichtige Position vorgeschlagen. „Als Vertreter der Mitgliedsstaaten Schweiz und Deutschland hat Gauly in den letzten drei Jahren im Council den Veränderungsprozess der EVT eng begleiten können, so dass seine Erfahrungen und die gewonnenen Beziehungen zu den Mitgliedsstaaten sehr gute Voraussetzungen für die Leitung und Weiterentwicklung der Europäischen Vereinigung sind“, so die Deutsche Gesellschaft für Tierzucht in ihrer Pressemitteilung.

Prof. Matthias Gauly war von 2003-2014 Leiter der Arbeitsgruppe Produktionssysteme der Nutztiere am Department für Nutztierwissenschaften an der Universität Göttingen und unterstützt die Deutsche Gesellschaft für Züchtungskunde e.V. seit vielen Jahren mit seinem Fachwissen.

An der unibz ist Matthias Gauly seit August 2014 tätig. Schwerpunkte seiner Arbeiten sind die Tierzucht sowie –haltung. Die künftigen Forschungspläne sind eng an den gerade von der Provinz vorgestellten Aktionsplan Berglandwirtschaft angelehnt. Dabei geht es u.a. um die Analyse und Verbesserung der Milchviehhaltung, der Erzeugung von Qualitätsfleisch sowie der Entwicklung überbetrieblicher Kooperationen. Die Arbeiten werden in enger Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen des Landes durchgeführt.

„Die Aufgabe ist Freude und Herausforderung zugleich. Es wird das Ziel sein die Interessen aller 34 Mitgliedsländer in Einklang zu bringen und gleichzeitig den Wissenschaftlern unserer Disziplin eine geeignete Plattform zum Austausch von Ideen und Erkenntnissen zu bieten. Dabei wird mir die Einbindung der jungen Nachwuchswissenschaftler ein besonderes Anliegen sein“ sagt Gauly.

Für Bozen eine Bereicherung, „denn diese Wahl ist als absolut große internationale Wertschätzung zu werten als auch eine Bestätigung für den Aufbau eines wertvollen Professorenteams an unserer Universität“, so Präsident Prof. Konrad Bergmeister.

Von: ©ka