Gespräche über Energiegemeinschaften für Unternehmen

Unter Strom: Ist Energieautonomie möglich?

Dienstag, 12. April 2022 | 11:44 Uhr

Bozen – Der Generaldirektor des Südtiroler Energieverbands SEV Rudi Rienzner ist mit Vertretern des Unternehmerverbands Südtirol zu einem energiepolitischen Hintergrundgespräch im SEV-Sitz in Bozen zusammengetroffen.

Dabei begrüßten der Präsident des Unternehmerverbands Heiner Oberrauch und dessen Direktor Josef Negri das Bestreben des SEV, die Zuständigkeiten des Landes im Energiebereich bestmöglich zu nutzen. In diesem Frühjahr hatte der SEV in Zusammenarbeit mit der Handelskammer Bozen die autonomierechtlichen Spielräume des Landes in der Strompolitik rechtlich prüfen lassen. Das Ergebnis dieser Expertise war eindeutig: Demnach übernimmt der Staat in diesem Bereich Zuständigkeiten des Landes. Deshalb ist das Land Südtirol verpflichtet, eine eigene Regulierungsbehörde aufzubauen. „Eine Stromautonomie schließt Handlungsspielräume in der Preisgestaltung mit ein und das kann Privatkunden und Unternehmen Vorteile bringen“, erklärt Rudi Rienzner.

Ein weiteres Thema des Hintergrundgesprächs waren die Energiegemeinschaften. Heute können Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen Anlagen zur Erzeugung von Energie aus erneuerbaren Quellen installieren und die gemeinsam erzeugte Energie selbst verbrauchen. Für Unternehmen in Südtirol könnte dieses Modell – etwa durch Zusammenschlüsse von Betrieben – eine Chance sein, um einen Teil ihrer Stromkosten durch die für Energiegemeinschaften vorgesehenen Vergütungen zu senken.

Von: mk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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6 Kommentare auf "Unter Strom: Ist Energieautonomie möglich?"


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Faktenchecker
1 Monat 13 Tage

Das funktioniert nicht

Dou geat au
Dou geat au
Grünschnabel
1 Monat 13 Tage

Na bitte nitta verdianen jo die groasen nigs mear wense ins klone nit tamisch aussakeln kennen
Geld regiert die welt

Oracle
Oracle
Superredner
1 Monat 13 Tage

interessant, was bestimmten Leuten da alles einfällt. Als ob es so einfach wäre. Jeder Bach ist in der Zwischenzeit bereits verbaut. Demzufolge wird es hier kein Potential für zusätzliche Stromproduktion (Gewässerschutzplan) geben. Was könnte noch besser gemacht werden? Die Energieproduktion erfolgt grösstenteils über Alperia, damit Arbeitsplätze in Südtirol, Wertschöpfung in Südtirol, 9/10 der Steuern in Südtirol, Gewinne an Gemeinden und dem Land, Umweltgelder an Land und Gemeinden für verschiedenen Projekte. Damit profitieren indirekt ….. alle Südtiroler/innen ….. 

traktor
traktor
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

orakel@
du vergisst das beim aktuellen strompreis der staat uns alle melkt, und nicht das land!!!!
für die fehler dieses staates dürfen wir jetzt die gasrechnung der grossstädter mitfinanzieren!!! mit unserem wasser- mit unseren kraftwerken können wir locker unabhängig sein wenn wir unseren überschüssigen strom bei wasserknappheit zurückkaufen, wenn entscheidungsträger nur wolle…

Oracle
Oracle
Superredner
1 Monat 13 Tage

Was soll man sich unter Energieautonomie vorstellen? Dass wir uns vom EU-Verteilernetz abkoppeln? Was ist dann mit der Versorgungssicherheit bei nicht genügend Wasserkraft. Der Klimawandel bringt länger Trockenperioden, demzufolge weniger Wasser (und Strom) oder zu schnell zu viel Wasser, was dann zu Murenabgängen und Überschwemmungen führt? 

traktor
traktor
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

es wäre locker möglich, doch der strom würde wohl kaum billiger werden, denn sofort würde der süden mit seinen gasverpuffanlagen auf uns zeigen!
wir sollen mit ihnen ihre “gasenergie” mitfinanzieren!
riesen schweinerei!!!
und uns zu verhöhnen wird die abwärme in den himmel geblasen, anstatt ganze städte damit geheitzt!
0 mitleid, diese verbraucher hatten lange zeit sich vorzubereiten! nix ist passiert, und wir sollen jetzt kräftig mitzahlen!!

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