Unternehmerverband begrüßt auch die Entwicklung auf nationaler Ebene

Unternehmer: Mehr Wettbewerbsfähigkeit schafft mehr Beschäftigung

Dienstag, 01. September 2015 | 16:21 Uhr

Bozen – Die Arbeitslosigkeitsrate ist im zweiten Trimester 2015 in Südtirol auf 3,6 Prozent gesunken. Dies ist der niedrigste Wert seit 2012 und damit ein Zeichen dafür, dass sich die Maßnahmen zur Wettbewerbsstärkung der Unternehmen besonders stark auf die Schaffung neuer Arbeitsplätze ausgewirkt haben. „Dies ist der beste Beweis dafür, dass eine gute Wirtschaftspolitik zugleich eine gute Sozialpolitik ist“, betont der Präsident des Unternehmerverbandes Südtirol, Stefan Pan (Pan Tiefkühlprodukte GmbH). Als Prioritäten für die weitere Stärkung des Wirtschaftsstandorts Südtirol nennt Pan zudem wettbewerbsfähige Energiepreise, funktionierende Infrastrukturen, die eine Erreichbarkeit auf allen Ebenen garantieren sowie eine schlanke und effiziente öffentliche Verwaltung, die die unternehmerische Tätigkeit unterstützt.

Südtirol weist die bei weitem niedrigste Arbeitslosigkeitsrate Italiens auf. Im Trentino, beispielsweise, liegt diese bei 7,2 Prozent und ist damit doppelt so hoch. „Die kontinuierlich ansteigende Exporttätigkeit unserer Unternehmen und das Modell der dualen Ausbildung, das die Jugendbeschäftigung ankurbelt, sind besondere Stärken unseres Landes“, betont Pan.

Der Präsident des. In Italien sind sowohl die Arbeitslosigkeitsrate (zwölf Prozent) als auch die Jugendarbeitslosigkeitsrate (40,5 Prozent) auf das Niveau von 2013 gesunken. „Der Jobs Act und die Reduzierung der Steuerlast auf Arbeit zeigen die ersten positiven Auswirkungen. Der Weg der Reformen ist der richtige und muss konsequent weitergegangen werden, denn die nationalen Arbeitslosigkeitsraten bleiben trotz des Rückganges auf einem zu hohen Niveau“, meint Pan abschließend.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen