Brandgefahr beim Galaxy Note 7

US-Behörden rufen eine Million Samsung Galaxy Note 7 zurück

Freitag, 16. September 2016 | 09:26 Uhr

Die USA haben wegen der Explosionsgefahr beim Samsung Galaxy Note 7 rund eine Million Exemplare des Smartphones offiziell zurückgerufen. Die US-Behörde für Verbraucherschutz CPSC gab den Rückruf am Donnerstag bekannt, er betrifft etwa eine Million der weltweit 2,5 Millionen zurückgerufenen Exemplare. Auch die Behörden in Kanada und Mexiko starteten bereits Rückrufappelle.

Samsung hatte das Galaxy Note 7 am 2. September zurückgerufen, nachdem die Akkus mehrerer Geräte beim Aufladen explodiert waren. In den USA gab es 92 bekannte Fälle, in denen sich die Batterien überhitzt haben, davon kam es 26 Mal zu Verbrennungen und 55 Mal zu Sachbeschädigungen, darunter Brände in Autos und einer Garage.

Der Smartphone-Marktführer Samsung hatte am Freitag vergangener Woche weltweit den Verkauf seines neuen Modells Galaxy Note 7 gestoppt, nachdem mehrere Käufer Videos und Fotos von angesengten Geräten ins Internet gestellt hatten. Besitzer des Geräts können es gegen ein anderes Smartphone umtauschen.

Weil der Rückruf der 2,5 Millionen Geräte nur schleppend anlief, kündigte das südkoreanische Unternehmen am Mittwoch ein automatisches Update für die kommende Woche an. Die Akkus sollen sich dann nur noch zu 60 Prozent aufladen.

Von: APA/ag

Kommentare

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2 Kommentare auf "US-Behörden rufen eine Million Samsung Galaxy Note 7 zurück"


Sortiert nach:   neuste | älteste | Relevanz
silas1100101
Neuling
14 Tage 9 h

Besser ein iPhone kaufen! Kostet etwas mehr, aber ist viel besser als Samsung!

santina
Tratscher
14 Tage 7 h

@silas1100101

iPhone-Dealer?

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