Die Gadgets sicherheitshalber erst am USB-Netzteil testen

USB-Gadgets können dem Notebook schaden

Montag, 03. April 2017 | 13:42 Uhr

Ob kleiner USB-Ventilator oder Leuchtschrift mit USB-Anschluss: Solche und ähnliche Gadgets sind beliebte Gag-Geschenke fürs Büro oder den Schreibtisch. Wer ein solches Gerät in die Hände bekommt, sollte es aber erst einmal nicht an Notebook oder PC anschließen – gerade wenn die Herkunft zweifelhaft ist, berichtet das “c’t”-Fachmagazin (Ausgabe 8/17).

Denn es kann sein, dass solche Geräte hohe Störspannungen produzieren, die deutlich jenseits der von USB genutzten 5 Volt liegen. Solche Spannungsimpulse können etwa sämtliche USB-Buchsen eines Notebooks zerstören, warnen die Experten. Sicherer sei es, solche Geräte erst einmal an USB-Netzteilen oder zumindest mit einem zwischengeschalteten USB-Hub mit eigener Stromversorgung auszuprobieren.

Eine große Gefahr geht auch von sogenannten USB-Kill-Sticks aus, die gar keine Speicher sind, sondern durch ihre Konstruktion ganz gezielt eine hohe Spannung an die Datenleitungen anlegen, um etwa ein Notebook zu zerstören. Aber auch auf gewöhnlichen USB-Speichersticks kann Schadsoftware lauern. Deshalb gilt: USB-Sticks unbekannter Herkunft erst gar nicht an den Rechner anstecken.

Von: APA/dpa

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