Open Data Hub vernetzt Südtirol, Italien und Europa durch Daten

Von nachhaltiger Mobilität zu Tourismus

Dienstag, 17. Mai 2022 | 11:38 Uhr

Bozen – Daten teilen, um effiziente und integrierte Dienstleistungen zu schaffen. Das ist die Mission des Open Data Hub, der Datenplattform, die Start-ups, Unternehmen und Forschungseinrichtungen bei der Entwicklung digitaler Lösungen auf der Grundlage realer Daten unterstützt. Die Plattform, die im NOI Techpark entstanden ist, steuert in diesem Jahr die Internationalisierung an. Sie sammelt nun Daten auch aus dem restlichen Italien und anderen europäischen Ländern und weitet so seine Dienstleistungen immer weiter aus. Alle Neuerungen werden diesen Freitag, 20. Mai auf dem Open Data Hub Day vorgestellt, der Referenzveranstaltung für alle, die Daten zum Kern ihres Business gemacht haben.

Einer jener Bereiche, der am stärksten von der gemeinsamen Nutzung von Daten profitiert, ist die nachhaltige Mobilität: Man denke nur an die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel oder von Carsharing-, Fahrgemeinschafts- und Bike-Sharing-Diensten. Der Ansatz, bei dem die Bürger alle diese Angebote transparent über eine App nutzen können, wird als Mobility as a Service (MaaS) bezeichnet. Es gibt unzählige Start-ups, die sich für eine einfachere, intelligentere und umweltfreundlichere Mobilität einsetzen. Durch die Entwicklung innovativer Algorithmen zur Berechnung der besten Routen und mit benutzerfreundlichen Apps. Die Arbeit dieser Start-ups wird jedoch häufig dadurch erschwert, dass sie keinen Zugang zu realen Daten haben, z. B. über die Verfügbarkeit von Fahrrädern oder Fahrgemeinschaften zur Arbeit.

„Der Open Data Hub macht dies möglich und bietet die Möglichkeit, nicht nur auf Echtzeitdaten zur Mobilität zuzugreifen, sondern auch auf Daten aus damit eng verbundenen Sektoren, etwa dem Tourismus“, erklärt Patrick Ohnewein, Verantwortlicher des Open Data Hub im NOI. Vergangenes Jahr stellte die Plattform Unternehmen und Institutionen mehr als 3 Terabyte an Daten zur Verfügung. Und sie wächst ständig weiter und entwickelt sich mit heuer zur grenzüberschreitenden digitalen Plattform, indem sie nicht nur lokale, sondern auch nationale und internationale Daten sammelt und offenlegt.

Der Open Data Hub Day diesen Freitag bietet Südtiroler Unternehmen, Programmierern und Interessierten die Gelegenheit, das Thema zu vertiefen und die Erfahrungen von ausgewählten Datenanbietern und Nutzern des Open Data Hub zu erfahren, darunter Bayern Tourismus Marketing, Dolomiti Superski, Eurac Research, FOS und KONVERTO. Der Tag wird begleitet von zwei Side-Events: zum einen vom NOI Hackathon, einem 24-stündigen Programmiermarathon im Zeichen von Open Data und Open Source, der von der Stiftung Südtiroler Sparkasse gefördert wird, und zum anderen vom Cybersecurity Roundtable, organisiert vom Netzwerk Automotive Excellence Südtirol. Infos und kostenlose Anmeldung unter opendatahub.com/events.

Von: luk

Bezirk: Bozen

Kommentare

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2 Kommentare auf "Von nachhaltiger Mobilität zu Tourismus"


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Doolin
Doolin
Kinig
1 Monat 13 Tage

…das klingt alles viel zu kompliziert…einfache Lösungen sind gefragt kommen aber nicht…z.B. wieso fahren in Bozen vier (!) Buslinien, meistens leer, zur Kohlerer Seilbahn, als ob dort Bozens Hauptverkehrsknotenpunkt ist…andere Gebiete sind dann unterversorgt…

Roby74
Roby74
Universalgelehrter
1 Monat 13 Tage

OVERTOURISMUS ist eh schon längst vieeeeeel zu mobil!!!!🤢🤮🤦🏼‍♂️

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