So sieht der "Sedric" aus

VW stellt ersten Prototypen von selbstfahrendem Auto vor

Montag, 06. März 2017 | 21:57 Uhr

Ein Auto ohne Lenkrad, ohne Pedale und ohne Schaltung – aber fahren können soll es trotzdem: Volkswagen hat am Montagabend beim Automobilsalon in Genf den ersten Prototypen des selbstfahrenden Autos Sedric vorgestellt. Das vollständig elektrisch betriebene Auto soll ohne jegliches Zutun des Fahrers über die Straßen rollen.

Der Konzern kündigte an, in den kommenden Jahren mehrere Milliarden Euro in die weitere Entwicklung zu stecken. Hinter dem Namen Sedric steht die Abkürzung des englischen Begriffs für selbstfahrendes Auto – Self Driving Car.

VW-Chef Matthias Müller zeigte sich anlässlich der Vorstellung überzeugt, dass die Selbstfahr-Technik langfristig ein revolutionäres Potenzial habe. Von der Weiterentwicklung des Sedric erwarte sich Volkswagen Innovationen, die den verschiedenen Marken des Konzerns zugutekommen sollten, erklärte Müller.

Von: APA/ag.

Kommentare

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5 Kommentare auf "VW stellt ersten Prototypen von selbstfahrendem Auto vor"


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santina
santina
Superredner
21 Tage 21 h

Wäre es nicht sinnvoller für Volkswagen, wenn sich dieser Herr Müller intensiv mit der Aufarbeitung des kriminellen Abgas-Skandals beschäftigt, als mal wieder von den tatsächlichen Problemen bei VW abzulenken?
Tricksen und täuschen – leider noch immer nichts gelernt aus der Vergangenheit, Herr Müller?

santina
santina
Superredner
21 Tage 20 h

Kriminelle Abgasaffäre von VW in den USA:
Anzahl beschuldigter VW-Mitarbeiter wird steigen.
Auch die EU-Kommission erhöht den Druck auf Volkswagen.
Der “Konzern” hat europäisches Konsumentenrecht gebrochen.
Das kann nicht ohne Konsequenzen bleiben.

Selbst in Deutschland gibt es deshalb mehrere hundert Zivilverfahren an Landgerichten, die VW-Käufer gegen Autohäuser oder Volkswagen angestrengt haben.

Und unter diesen Umständen gibt Müller in Genf den Kasper!
Nicht zu glauben!

Dublin
Dublin
Universalgelehrter
21 Tage 20 h

…des wer i wohl nimmer erleben…in so einer Kiste macht Auto fahren keinen Spass mehr…😅

santina
santina
Superredner
20 Tage 21 h

Australien verklagt Audi.
Die Klagewelle gegen Volkswagen nimmt kein Ende.
Wegen kriminell manipulierter Abgaswerte gehen auch australische Behörden nun auch gegen die Konzerntochter Audi vor.

santina
santina
Superredner
20 Tage 20 h

Der Abgasuntersuchungsauschuss befragt heute (14 Uhr) Bundeskanzlerin Merkel zum kriminellen VW-Skandal.
Bei der Anhörung dürfte es vor allem um Telefonate zwischen ihr und dem ehemaligen VW-Vorstandsvorsitzenden Winterkorn im Jahr 2015 gehen.
Auch das Verhältnis zwischen der Bundesregierung und der deutschen Automobilindustrie wird Thema sein.
Diese Anhörung wird die Rolle der Kanzlerin bei dem Abgas-Skandal klären.
Der stellvertretende Vorsitzende des Gremiums, Oliver Krischer:
“Es verdichten sich die Hinweise, dass das Kanzleramt und die Bundeskanzlerin Merkel mit dem Thema Stickoxide schon weit früher beschäftigt waren, als 2015.”

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