Strafe von rund einer Milliarde Euro droht

VW und USA sprachen über Strafrechts-Ermittlungen

Montag, 15. August 2016 | 23:22 Uhr

Der deutsche Autokonzern Volkswagen hat nach Angaben von Insidern in den USA erste Gespräche über eine Einigung bei den strafrechtlichen Ermittlungen im Abgasskandal geführt. Die Verhandlungen hätten mit Vertretern des Justizministeriums in Washington stattgefunden, sagten am Montag zwei mit dem Vorgang vertraute Personen.

Das “Wall Street Journal” berichtete zudem unter Berufung auf Insider, dem deutschen Autobauer könnte eine Strafe von mehr als 1,2 Milliarden Dollar (1,08 Mrd. Euro) auferlegt werden. Der Skandal um von VW weltweit mithilfe einer Software manipulierte Abgaswerte an rund elf Millionen Dieselfahrzeugen war voriges Jahr in den USA aufgeflogen. Dort verhandelt VW mit den Behörden über eine Lösung für Hunderttausende Fahrzeuge verhandelt.

Von: APA/ag.

Kommentare

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7 Kommentare auf "VW und USA sprachen über Strafrechts-Ermittlungen"


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Mikeman
Tratscher
1 Monat 9 Tage

das die Sache den Amerikanern nicht früher aufgefallen ist ?
schon etwas merkwürdig  und sind die anderen alle heil?

santina
Tratscher
1 Monat 8 Tage

@Mikeman

santina
Tratscher
1 Monat 9 Tage

Volkswagen droht in den USA ein WEITERES teures Strafverfahren. US-Ermittler haben Belege für kriminelles Fehlverhalten bei Volkswagen. 
Diese Ermittlungsergebnisse führen nun zu einer strafrechtlichen Anklage. 
Auf das “Unternehmen” kommen weitere hohe Strafzahlungen zu. 
Auf gut Deutsch gesagt: VW versinkt immer mehr im Sumpf.

santina
Tratscher
1 Monat 9 Tage

Warum wird Volkswagen nicht weltweit gleich behandelt wie alle anderen kriminelle Betrüger? 
Und das Märchen, dass nur ein paar Techniker den kriminellen Betrug aufgezogen haben, kann Volkswagen nur noch einigen Foristen aus Südtirol erzählen.
Sonst auf der Welt glaubt das nämlich niemand mehr.

Für diesen gigantischen Betrug war die Zusammenarbeit mit einem weiteren deutschen Konzern nötig.
Warum wird Bosch bisher geschont?
Man kann also vermuten, dass Bosch die wahren Drahtzieher kennt und absichert!

santina
Tratscher
1 Monat 8 Tage

Also liebe Südtiroler, liebe potentielle VW-Käufer:

FEST VW KAUFEN!
Der Hersteller eurer Autos braucht das Geld!
Und vielleicht in Zukunft etwas weniger um Prozente feilschen, weil Volkswagen ist ja EIN GANZ LIEBER und de sollte man bei Geldsorgen schon helfen!
Dass er euch rundum belogen hat soll man nicht so verdammt ernst nehmen!

santina
Tratscher
1 Monat 8 Tage

In Kanada droht Volkswagen die nächste Milliarden-Zahlung!
Doch damit dürfte das kriminelle Diesel-Abenteuer für Volkswagen noch lange nicht ausgestanden sein!

santina
Tratscher
1 Monat 8 Tage

Aber die deutschen Skandale gehen weiter:
RÜCKRUF VON 500.000 Autos mit Automatik von ZF-Friedrichstal.

Genau wie bei Volkswagen geschehen, liegt für Europa noch kein Rückrufplan vor.

QUALITÄT SIEHT ANDERS AUS!

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