Die Apple Watch Series 6 ist aktuell die beste getestete Smartwatch

Wearables: Smartwatches und Fitnesstracker im Test

Mittwoch, 28. April 2021 | 11:42 Uhr

Ein gutes Wearable zu bauen, scheint nicht so einfach zu sein. Von jeweils sechs neuen Smartwatches (54 bis 239 Euro) und Fitnesstrackern (35 bis 235 Euro), die die Stiftung Warentest aktuell untersucht hat, konnte kein einziges Gerät überzeugen (“test”-Ausgabe 5/21).

Da die Genauigkeit der Fitnessmessungen beim Schwimmen, Laufen und Radfahren oft zu wünschen übrig ließ oder auch die Kommunikationsfähigkeiten der Wearables enttäuschte, kam aus dem Zwölfer-Testfeld kein einziges Gerät über ein “Befriedigend” hinaus.

Die Besten sind die Teuersten

Deshalb verweisen die Testerinnen und Tester auf Smartwatches, die seit Ende 2020 untersucht worden und mit einem “Gut” bewertet worden sind. Damit erweitert sich der Kreis der betrachteten Geräte von 12 auf 29. Hier gilt dann: Die beiden besten Uhren sind auch die teuersten. Die 460 Euro teure Apple Watch Series 6 (Gesamtnote 2,0), gefolgt von der Garmin Fenix 6 Pro (2,1), die 620 Euro kostet.

Weitere gute Uhren: Polar Grit X (Gesamtnote 2,2) für 410 Euro, die 330 Euro teure Apple Watch SE (2,3), die Garmin Venu (2,3) für 340 Euro sowie die 241 Euro teure Garmin Venu SQ Music (2,4

Günstig ist nicht durchweg schlecht

Allerdings betonen die Experten auch, dass günstig nicht zwangsläufig und in jeder Hinsicht schlecht bedeuten muss. So habe etwa Samsungs 47 Euro teurer Fitnesstracker Galaxy Fit 2 den Test ganz passabel gemeistert (Gesamtnote 2,9) und insbesondere den Kalorienverbrauch recht genau gemessen. Und als einzige Smartwatch unter 100 Euro erhob die Swisstone SW 750 Pro (Gesamtnote 3,0) für 89 Euro die Fitnessdaten insgesamt gut.

Was fast alle günstigen verglichenen Modelle den Angaben zufolge eint: Die Pulsmessung hat Verbesserungspotenzial. Eine exakte Ermittlung von Streckenlängen gelang im Test fast allen Modellen mit GPS an Bord zuverlässig. Ansonsten könnten Uhren oder Tracker ohne GPS Distanzen genauer messen, wenn sie das GPS des gekoppelten Smartphones nutzen.

Von: APA/dpa