Keine Ergebnisse bekannt

Weiteres Expertentreffen um Brenner-Streit in Brüssel

Donnerstag, 29. August 2019 | 08:10 Uhr

Im Streit um die stark befahrene Alpenstrecke über den Brenner gehen die Gespräche zwischen Österreich, Deutschland und Italien weiter. Ein Expertentreffen mit Blick auf Maut-Maßnahmen sei abgehalten worden, hieß es am Mittwoch aus EU-Kommissionskreisen in Brüssel. Neben den Staaten seien auch die Regionen Bayern, Tirol und Südtirol vertreten gewesen.

Ergebnisse wurden nicht bekannt. Ein weiteres Expertentreffen sei für 5. September geplant. Tirol hatte mit Sondermaßnahmen an der sehr stark befahrenen Strecke über die Alpen für Unmut in Italien und Deutschland gesorgt. Fahrverbote sollen ein Ausweichen von der mautpflichtigen Autobahn verhindern; eine Blockabfertigung drosselt an bestimmten Tagen die Einreise von Lastwagen und führt regelmäßig zu langen Staus auf bayerischer Seite. Über den Brenner fahren nach österreichischen Angaben jährlich bis zu 2,5 Millionen Lastwagen.

Deutschland und Österreich hatten Ende Juli bei einem Krisentreffen Entlastungsmaßnahmen für den Brenner vereinbart, etwa mehr Schwerlasten mit der Bahn zu transportieren und den Lkw-Verkehr besser zu steuern. Österreich will zudem die Nutzung der Strecke mit einer sogenannten Korridormaut von München bis Verona insgesamt teurer und damit unattraktiver machen.

Die EU-Kommission dringt darauf, dass die betroffenen Länder und Regionen das Problem gemeinsam lösen und nicht einseitige Maßnahmen verhängen. Beim Treffen im September soll es vor allem um den Bahn-Transport gehen.

Von: APA/dpa

Bezirk: Wipptal

Kommentare

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3 Kommentare auf "Weiteres Expertentreffen um Brenner-Streit in Brüssel"


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vitus
vitus
Tratscher
23 Tage 10 h

Das Problem unserer Straßen, wie unsere Brennerautobahn, ist ein Straßennetz aus den Jahren 1960-1970 und der Verkehr von heute. Das hat die Politik sauber verpennt. Begradigungen und Umfahrungen von Ortschaften helfen, aber wenn Fahrspuren nicht hinzukommen, ist der Kollaps vorprogrammiert. Da wird der BBT auch nicht viel helfen, wenn er in das alte Schienennetz mündet. Da bräuchte es schon eine zusätzliche Zugstrecke!

Dagobert
Dagobert
Universalgelehrter
23 Tage 9 h

Ich kann mich nicht oft genug wiederholen!
Die Autobahn Ulm- Mailand und die Alemania hätten auf der Brennerautobahn mindestens 60% Entlastung gebracht!
Aber weder Nordtirol noch Südtirol wollten auf die Mauteinnahmen auf der Brennerachse verzichten!!!!
Jetzt hilft auch kein Gebblärre mehr 😡

Guri
Guri
Superredner
23 Tage 8 h

Eine Struktur die im Grunde 40 Jahre existiert und nichts getan wurde ! schmale Fahrspuren nur Zwei” , Pannenstreifen lebensgefährlich zu schmal , es wird aber immer sich selbst gelobt bei der Brenner Autobahn , wobei es leicht währe bei den Milliarden Einnahmen , wichtig ist das die Manager gut Verdienen und Boni kassieren “

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