Malpass will auch den Klimawandel berücksichtigt wissen

Weltbank sammelte 82 Milliarden Dollar für ärmste Länder

Sonntag, 15. Dezember 2019 | 14:39 Uhr

Die Weltbank hat eine Rekordsumme von 82 Milliarden Dollar (74 Milliarden Euro) zur Unterstützung für die ärmsten Länder der Welt gesammelt. Das Geld werde den Ländern auch helfen, den “Herausforderungen des Klimawandels” zu begegnen, sagte Weltbankpräsident David Malpass am Freitag.

Die Mittel, die von 52 Ländern und aus Anleihen auf den Finanzmärkten stammen, gehen an die Internationale Entwicklungsorganisation (IDA). Die IDA finanziert damit zinslose oder zinsgünstige Darlehen für Entwicklungsprojekte in den ärmsten Ländern der Welt. 74 Staaten sollen davon profitieren, 53 Milliarden Dollar gehen allein nach Afrika. Insgesamt seien sieben Milliarden Dollar mehr als vor drei Jahren zusammengekommen. Es sei die größte Summe, die jemals an die IDA geflossen sei, sagte Malpass.

Die äthiopische Regierung gab bereitsam Freitag bekannt, dass sie für ehrgeizige Wirtschaftsreformen neun Milliarden Dollar aus Entwicklungshilfeprogrammen zugesagt bekommen habe. Zuvor hatten demnach bereits die Weltbank drei Milliarden Dollar und der Internationale Währungsfonds 2,9 Milliarden Dollar zugesagt.

Die Reformen des Regierungschefs und Friedensnobelpreisträgers Abiy Ahmed zielen insbesondere darauf ab, der hohen Inflation und dem Mangel an Devisen zu begegnen. Äthiopien legte in jüngster Zeit ein rasantes Wirtschaftswachstum hin. Dennoch zählt es nach wie vor zu den ärmsten Staaten der Welt.

Von: APA/ag.

Kommentare

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7 Kommentare auf "Weltbank sammelte 82 Milliarden Dollar für ärmste Länder"


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nok
nok
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Glaube nicht das 1 Milliarde ankommt….
Das teilen sich wieder mal Politiker und große Konzerne!!!

traktor
traktor
Universalgelehrter
1 Monat 2 Tage

alles geld das für den heimischen nachwuchs fehlt…

Alf-A.Romeo
Alf-A.Romeo
Grünschnabel
1 Monat 2 Tage

und für den Deutschunterricht…..

zockl
zockl
Superredner
1 Monat 2 Tage

“sammelt” – Unsinn, das war eine Beschlagnahmungsaktion und sonst nichts

planB
planB
Grünschnabel
1 Monat 1 Tag

Ich glaube dass alle 82 Milliarden ankommen. Und die werden dann warscheinlich investiert in die Bestechung der Politiker, Ausbeutung der Ressourcen und Durchsetzung neoliberaler Politik. Das Geld gibt es ja nicht gratis sondern ist immer mit Reformen verbunden um Konzernen Tür und Tor zu öffnen. So wie es aussieht ist die Flüchtlingswelle nicht mehr groß genug und man versucht warscheinlich etwas nachzuhelfen. Würde mich deswegen nicht Wundern wenn der Großteil des Geldes nach Afrika geht.

berthu
berthu
Superredner
1 Monat 1 Tag

Fake news: ist ja nur ein Bruchteil dessen, was man vorher und nachher diesen Ländern unter sklavischsten Bedingungen stielt!

heIene
heIene
Tratscher
1 Monat 2 Tage

Warum ist die reichste Provinz Europas soooo reich??????

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