Demonstranten sind sich einig: Weg mit Glyphosat!

Wenige Staaten reagierten auf Glyphosat-Aufruf der EU

Freitag, 08. September 2017 | 07:10 Uhr

Noch im Herbst muss die Entscheidung über die Zukunft von Glyphosat fallen, die Phase der begrenzten Zulassung von maximal 18 Monaten läuft 2017 aus. Unklar ist, wie viele der 28 EU-Mitglieder für eine Wiederzulassung stimmen werden. Auch sind die meisten EU-Staaten der Kommission ihre Haltung dazu bisher schuldig geblieben: Nur sieben Staaten inklusive Österreich deklarierten sich diesbezüglich.

Von der geringen Rücklaufquote zum Aufruf der EU-Kommission berichtete ein Artikel der Webseite “EUObserver” am Anfang dieser Woche. Welche Staaten sich mit einem schriftlichen Statement geäußert haben, wurde vonseiten der Kommission nicht verraten. Österreichs Haltung liegt jedenfalls in schriftlicher Form vor. Hierbei hat sich die Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) für eingeschränkte Anwendungsmöglichkeiten auf Wirkstoffebene ausgesprochen – und zwar EU-weit. Einschränkungen, die erst bei der nationalen Zulassung auf Produktebene gelten, also wenn glyphosathaltige Mittel vom jeweiligen Staat erlaubt werden müssen, werden mit Hinweis auf die daraus resultierenden wettbewerbsverzerrenden Folgen abgelehnt. Das Schreiben ging bereits im Juni an die Kommission.

Am 20. Juli hat dann die EU-Kommission beschlossen, dem Expertenausschuss eine Verlängerung der Zulassung um zehn Jahre vorzuschlagen. Diese Begrenzung sei angesichts der Risikoabwägung “angemessen”. EU-Gesundheitskommissar Vytenis Andriukaitis hatte zudem erklärt, er wolle bei der wissenschaftlichen Debatte um die Schädlichkeit von Glyphosat zum Ende kommen. Es gebe keinen Grund, den Stoff als krebserregend einzustufen. Dies sei auch die Auffassung der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) und der Europäischen Agentur für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Das Internationale Krebsforschungszentrum hat die Chemikalie hingegen als “wahrscheinlich” krebserregend einstuft.

Von: apa

Kommentare

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5 Kommentare auf "Wenige Staaten reagierten auf Glyphosat-Aufruf der EU"


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enkedu
enkedu
Universalgelehrter
13 Tage 9 h

Dann sollen sich halt die Grüfri weiter mit dem Thema befassen sonst suchen sie eh nur das nächste…

So sig holt is
So sig holt is
Grünschnabel
13 Tage 8 h

Des isch giftig, sel isch schädlich… wos isch laut Medien heintzutog denn no gsund???

Staenkerer
13 Tage 7 h

nix mehr ob. wie hoasts
heit dorf man nix mehr denn olles isch:
oder ungsund,
oder verbotn
oder unmoralisch …

Tabernakel
13 Tage 8 h
Staenkerer
13 Tage 7 h

do steckt oder a sehr große u. sehr mächtige lobby dahinter de mit dem produkt a schweinegeld mocht od. es gib koane vergleichbare alternative! denn preiß-leistung von oan od. mehreren produkten könnte weit oanfocher mittels dekret verpflichtend ungepasst wern!
onderst isch es nit zu erklären warum um des unkrautvertilgungsmittel auf höchster ebene so a spetakel gmocht werd!
i tip schwar auf lobbyismus der sich schun des öfteren als mächtiger als viele staaten zusommen erwießen hot!

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