Seminarwochenende der Euregio-Akademie

Weniger Berührungsängste zwischen Handwerk und Universität

Montag, 07. September 2015 | 16:42 Uhr

Alpbach – In welchem Verhältnis stehen Handwerker und Akademiker? Welche Synergien können sie nutzen? Darüber sprach die Landesvorsitzende der Junghandwerker Jasmin Fischnaller beim Seminarwochenende der Euregio-Akademie während des Forums Alpbach.
 
Die Mobilität innerhalb der Europaregion, die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Universitäten und aktuelle Fragestellungen zum Wirtschaftsstandort Europaregion standen vor Kurzem bei dem Treffen der Jungunternehmer aus Tirol, Südtirol und dem Trentino mit den Teilnehmern des Forums Alpbach zur Diskussion. Dieses Treffen war der Auftakt des Tirol- Wochenendes, das während den zwei Seminarwochen des Forums Alpbach stattfand. Neben anderen Landesjugendvorsitzenden war auch Jasmin Fischnaller, Landesvorsitzende der Junghandwerker im Wirtschaftsverband Handwerk und Dienstleister (lvh), als Referentin anwesend.

„Forschung und Entwicklung sind in Europa auf einem sehr hohen Niveau. Damit neue Ideen schnell umgesetzt werden können, bedarf es einer engen Zusammenarbeit zwischen Handwerkern und Akademikern. Sie kommt beiden Seiten zugute“, betonte Jasmin Fischnaller im Vortrag vor ihren Kollegen aus dem Trentino und Tirol. Besteht während des Studiums Kontakt zur Wirtschaft und haben die Studierenden bereits einen Einsicht in die Praxis, können diese Abläufe beschleunigt und professionalisiert werden. „Zusätzlich zum Austausch und dem Einblick, der dadurch den Akademikern gewährt wird, gibt es später weniger Berührungsängste in diesem wichtigen Bereich der Zusammenarbeit. Hier müssen allerdings Firmen und Universitäten gemeinsam aktiv werden, damit für die Studierenden mehr Praxisbezug entsteht“, betonte Fischnaller, die durchaus positiv auf dieses Modell des Austausches während des Forums Alpbach zurückblickt.

Von: ©mk

Bezirk: Bozen