Darf Windows nur auf festgelegte Programme zugreifen, haben es Hacker schwerer

Windows gegen Schadsoftware wappnen

Donnerstag, 31. Januar 2019 | 12:13 Uhr

Wer Windows anweist, nur Programme aus einer vorher festgelegten Liste auszuführen, lebt sicherer. Denn so wird Hackern und Malware wie etwa Verschlüsselungstrojanern die Möglichkeit genommen, Schaden anzurichten. Diese sogenannten Richtlinien für Softwareeinschränkung finden sich aber nur in den für Unternehmenseinsatz vorgesehenen Professional-, Enterprise- und Ultimate-Ausgaben von Windows.

In den Home-Versionen für Endanwender fehlen die Software Restriction Policies (SRP), wie sie auf Englisch heißen. Allerdings lassen sie sich mit dem kostenlosen Tool “Restric’tor” der Fachzeitschrift “c’t” nachrüsten.

Eine einfache, aber sichere Konfiguration erreicht man, indem der Menübefehl “Datei/”c’t”-Empfehlung laden” und anschließend “Datei/Ordner prüfen” aufgerufen wird, erklären die Experten. Auf dem erscheinenden Dialogfenster klickt man auf “Ordner suchen” und wartet, bis die Suche abgeschlossen ist, wählt “OK” und übernimmt die Einstellungen mit einem Klick auf “Anwenden” am unteren Rand des “Restric’tor”-Fensters.

Von: APA/dpa

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