Rekordwerte bei Nächtigungs- und Gästezahl

Wintersaison auf Rekordkurs

Mittwoch, 28. März 2018 | 10:55 Uhr

Der heimische Tourismus brummt wie die Konjunktur, die bisherige Wintersaison 2017/18 von November bis Februar bricht alle Rekorde. Sowohl die Nächtigungs- als auch die Gästezahl erreichten laut Statistik Austria Rekordwerte. Verzeichnet wurden rund 49 Millionen Übernachtungen (plus 5,7 Prozent) und 13,26 Millionen Ankünfte (plus 4,8 Prozent). Zuwächse gab es auch in allen Bundesländern.

Insgesamt kamen sowohl mehr Einheimische als auch Gäste aus den wichtigen Herkunftsländern Niederlande und Deutschland, die vor einem Jahr etwas ausgelassen hatten. In ihrer Heimat nächtigten die Österreicher 11,02 Millionen mal (plus 3,2 Prozent). Deutsche buchten Zimmer für 18,26 Millionen Nächte (plus 7,8 Prozent), Holländer für 4,37 Millionen Übernachtungen (plus 7,6 Prozent).

Zuwächse gab es in allen Unterkunftskategorien. Die größten relativen Zuwachs verzeichneten Ferienwohnungen und Ferienhäuser mit plus 12,9 Prozent.

Alleine im wichtigsten Monat der Wintersaison, dem Februar, stieg die Übernachtungszahl auf 18,16 Millionen. Das ist eine Steigerung gegenüber dem Vorjahresmonat von 5 Prozent. Der Anteil des kurzen Monats an der gesamten Wintersaison übersteigt ein Viertel, hieß es. Damit ist der Februar nach dem August der zweitstärkste Monat im ganzen Tourismusjahr.

Das Plus im Februar ist auf eine Nächtigungszunahme ausländischer und vor allem deutscher Gäste zurückzuführen (plus 6,3 Prozent auf 14,6 Millionen). Im großen Herkunftsland fielen alle Semesterferien in den Februar. Österreicher nutzten den Februar praktisch stabil für ihren Winterurlaub, es gab nur eine minimale Steigerung der Nächtigungen um 0,2 Prozent.

Zuwächse gab es auch in allen Bundesländern, sowohl bei der Zahl der Ankünfte als auch bei der Zahl der Übernachtungen. Den stärksten relativen Anstieg verzeichnete Kärnten mit plus 9 bzw. plus 8,3 Prozent. Blickt man nur auf die Übernachtungszahlen, so führt Tirol mit 19,1 Millionen (plus 5,8 Prozent), auf Platz zwei liegt Salzburg mit 11,22 Millionen (plus 6,5 Prozent). Das dritte Bundesland am Stockerl hat mit Skifahren gar nichts zu tun, dafür umso mehr mit Städtetourismus. In Wien gab es um 3,7 Prozent mehr Nächtigungen und insgesamt knapp 4,29 Millionen.

Von: apa

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