Skiurlaubsportal snowplaza.de verglich die Preisentwicklung in den großen Skigebieten der Alpen

Skipasspreise ziehen heuer kräftig an

Donnerstag, 12. Oktober 2017 | 13:00 Uhr

Skifahren ist teuer, doch 2017/18 ziehen die Preise für die Lifte in den großen Skigebieten der Alpen und des Mittelgebirges noch einmal kräftig an. Ein Sechs-Tage-Skipass kostet heuer im Schnitt um 2 Prozent mehr als im Vorjahr – in Österreich steigen die Preise aber mit durchschnittlich 4 Prozent doppelt so stark. Billiger wird es hingegen in der Schweiz, wie die Ski-Website snowplaza.de erhob.

In Österreich klettern die Skipasspreise in einigen ohnehin schon hochpreisigen Destinationen massiv: In Sölden sind für sechs Tage sportliches Vergnügen im Schnee heuer in der Hauptsaison 285 Euro hinzulegen – das ist ein Plus von 5,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch am Arlberg verteuert sich das Skifahren – um 5 Prozent auf 275 Euro. Im Montafon verlangen die Liftbetreiber sogar um 6,1 Prozent mehr (252 Euro).

Spürbar teurer wird der Skispaß aber auch in Kitzbühel/Kirchberg (plus 3,9 Prozent auf 266 Euro), in der Ski-amade-Region (plus 3 Prozent auf 257 Euro), in der mehrere Wintersportgebiete in Salzburg und der Steiermark zusammengefasst sind, in Saalbach/Hinterglemm/Leogang/Fieberbrunn (plus 2 Prozent auf 255 Euro), im Stubaital (plus 3,3 Prozent auf 251 Euro), im Zillertal (plus 2,9 Prozent auf 249 Euro), in Ischgl/Samnaun (plus 2,9 Prozent auf 247 Euro), in Serfaus-Fiss-Ladis (plus 3,2 Prozent auf 241,50 Euro) und in Obertauern (plus 4,9 Prozent auf 235 Euro).

Doch auch in Deutschland werden die Preise in den großen Skigebieten, die den Wintersportbegeisterten mehr als 100 Pistenkilometer zur Verfügung stellen, überdurchschnittlich kräftig angehoben. Die Bergbahnen in Oberstdorf-Kleinwalsertal verteuern ihre Liftkarten um 5,2 Prozent auf 231,50 Euro. Zwei an sich relativ günstige Pistenregionen in Oberbayern (Brauneck-Spitzingsee-Tegernsee-Sudelfeld) und die Wintersport Arena Sauerland (Winterberg) fallen heuer mit den in vorliegender Erhebung gewaltigsten Teuerungen von 7,1 Prozent auf 180 Euro bzw. 8,7 Prozent auf 125 Euro auf.

Deutlich moderater fällt die Anhebung der Liftpreise in den Südtiroler Dolomiten mit einem Plus von 2,4 Prozent auf 294 Euro aus.

In der Schweiz wiederum verzichten viele Bergbahnen auf eine Anhebung der Liftkartenpreise – in einigen Fällen kommt es (freilich auf hohem Niveau) sogar zu starken Vergünstigungen. Der Schweizer Franken hat auch gegenüber dem Euro an Wert verloren. Um 4,9 Prozent billiger wird es im Skigebiet Matterhorn-Zermatt (330 Euro); im Engadin-St. Moritz sind heuer um 5 Prozent weniger für den Sechs-Tage-Skipass zu bezahlen (326 Euro), in Davos-Klosters sind es um 5,1 Prozent weniger (297 Euro), in Arosa-Lenzerheide um 3 Prozent (295 Euro).

Im Vergleich zu den Rocky Mountains in den USA ist Skifahren in den Alpen aber immer noch günstig – im Skigebiet Aspen kostete der Sechs-Tage-Pass den Angaben zufolge 894 Dollar (rund 756 Euro).

Snowplaza ist ein Informationsportal für Skiurlaub in den wichtigsten Wintersportgebieten in Europa. Betreiber der Internetplattform ist die Spalder Media Group, ein Reiseverlag für Urlaub in den Bergen mit Sitz in Amsterdam.

(GRAFIK 1029-17, Format noch offen)

Von: apa

Kommentare

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30 Kommentare auf "Skipasspreise ziehen heuer kräftig an"


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kekserin
kekserin
Grünschnabel
9 Tage 3 h

Also schifahren ist sowieso nur noch was für gutverdiener… normalverdiener können sich das schon seit jahren nicht mehr leisten… schade auch für die kinder

Dolomiticus
Dolomiticus
Tratscher
8 Tage 21 h

Für Kinder gibt es überall ganz spezielle Preise, überall. Sie sehen das viel zu schwarz und dazu noch pauschal!

ahiga
ahiga
Grünschnabel
8 Tage 9 h

@Dolomiticus
das es für kinder spezielle preise gibt mag schon recht sein. Aber sogar dort steckt ein system dahinter. Kinder wollen am liebsten mit mamma und pappa zum schilaufen..Und schon schnappt die falle zu….

Dolomiticus
Dolomiticus
Tratscher
8 Tage 1 h

@ahiga 
Aber jemand wird wohl noch etwas zahlen müssen, oder soll ihr alles gratis haben?

schwarzes Schaf
schwarzes Schaf
Grünschnabel
9 Tage 3 h

blos keine Angst die Gäste kriegen Ihn ja geschenkt zum Hotelaufenthalt dazu, sonst kommt ja eh bald keiner mehr zum schifahren, nur ist es fraglich ob es wirklich noch wirtschaftlich ist die Scisaison immer früher zu öffen bzw später zu schliessen und das alles mit Kunstschnee der die Kosten in die Höhe treibt, ach ja aber das ist ja nachhaltig. Da bredigt der HGV man soll den Urlaub nachhaltig machen und die Pisten wedern nur noch mit Energie und wasserverschwendung am leben gehalten. Aber kein Problem noch mal 10 € drauf dann wird es sich schon decken

Dolomiticus
Dolomiticus
Tratscher
8 Tage 20 h

Da hat jetzt ein ganz Gscheider postuliert: geschenkt zum Hotel – wo? Wirtschaftlich was? Wasserverschwendung? Wie kommen Sie denn darauf? Kunstschnee=schöne Pisten und Arbeit für alle. Naturschnee=Höcker zu Mittag und Arbeitslose noch und nöcher. Verschwendung ist was anderes, das ist eine Investition in den allgemeinen Wohlstand abgelegener Bergregionen, wo die Menschen sonst abwandern würden. Ist Ihnen das lieber? Manchmal wäre es besser, a bissl weiter als die eigenen Nasenspitze zu schauen… und zu denken.

geronimo
geronimo
Tratscher
8 Tage 22 h

Die Preise klettern wesentlich schneller wie die Inflation… Ich finde das unverschämt! 😛

Dolomiticus
Dolomiticus
Tratscher
8 Tage 20 h

Die Energiekosten klettern aber schneller als die allgemeine Inflation und diese machen es aus…

geronimo
geronimo
Tratscher
8 Tage 19 h

@Dolomiticus mag sein, aber der Lohn hinkt hinterher… Sie übertreiben, und mal gucken wie lange das so weitergehen kann.

monia
monia
Grünschnabel
8 Tage 21 h

Einheimische zahlen ca. 30 % weniger als der Gast! Einheimische bekommen den Saisons-Skipass fast geschenkt! Einheimische profitieren am meisten vom Winter-Tourismus!

Wer schimpft und mault am meisten: EINHEIMISCHE!

Verrückte Welt in Südtirol!

oli.
oli.
Universalgelehrter
8 Tage 17 h

So sind Sie halt !!!

werner66
werner66
Tratscher
8 Tage 10 h

Den Saisons-Skipass fast geschenkt????
800 Euro (Kronplatz) fühlen sich an wie ein Geschenk….
Dazu kommt dass wir Steuerzahler bei allen Liften  75% der Kosten bezahlt haben.
Die sprudelnden Gewinne landen natürlich in privaten Taschen.

Dolomiticus
Dolomiticus
Tratscher
8 Tage 1 h

@werner66 
Das mit den 75% bei allen Liften haben sie wohl in der Märchenstunde im Kindergarten gehört… und geglaubt, oder?
Und wer sich den Artikel durchliest sieht, dass die Preise hierzulande im europäischen (weltweit sowieso) Mittelfeld liegen, obwohl am meisten geboten wird. Kann mir eure Meinungsbildung schwer erklären…

iuhui
iuhui
Superredner
8 Tage 22 h

ein Teil der Skipass-Kosten sollte die astronomische Sanitätskosten der Skiunfälle decken!!! Eine Art Pflichtversicherung im Skipass inklusive.

monia
monia
Grünschnabel
8 Tage 20 h

Die Gäste sind heute eh alle versichert und die Versicherung deckt die Kosten von Krankenhaus und Pistenrettung!

Dolomiticus
Dolomiticus
Tratscher
8 Tage 20 h

Es gibt einen Skiunfall pro 2000 Skifahrer auf der Piste. Wenn das viel ist und vor allem , wenn das astronomische Kosten verursacht? Die meisten sind schon privatversichert. Es wissen halt immer alle alles, ohne dass sie überhaupt etwas wissen…

iuhui
iuhui
Superredner
8 Tage 4 h

@Dolomiticus kannst gern du die Spesen der Pistenrettung, Hubschrauber, Erste Hilfe, Intensivstation, OP, Abteilung, Rehabilitation übernehmen!!!

Dolomiticus
Dolomiticus
Tratscher
8 Tage 1 h

@iuhui 
Wieso, hast nicht gelesen, was ich geschrieben habe? Die meisten sind versichert und es sind viel weniger, als ihr alle zu wissen glaubt. Glauben und wissen sind zwei Paar Schuhe!

dompfploedra
dompfploedra
Grünschnabel
8 Tage 20 h

schode fir de leit wos sich des et doleistn

geronimo
geronimo
Tratscher
8 Tage 19 h

dompfplödra du bist ein trittbrettfahrer von tabernakel 🤔🤔🤔das ist nicht ok

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
8 Tage 19 h

@dompfploedra – Das geht gar nicht, dieser Auftritt mit dem Logo vom Tabernakel. Er ist unser KING und nur ihm steht das zu.

oli.
oli.
Universalgelehrter
8 Tage 17 h

@denkbar , es lebe unser Tabi.

Ninni
Ninni
Universalgelehrter
8 Tage 10 h

@dompfploedra

…ach das ist unser Tabi,
er fängt wieder von Null an 😂😂
und holt sich den 2. Titel KING👍💪👏

dompfploedra
dompfploedra
Grünschnabel
5 Tage 18 h

@geronimo se werr i do schun no sogn! fa den hon i mir sicho nicht ogschaug

erika.o
erika.o
Tratscher
8 Tage 20 h

vielleicht, wenn das Land , Volontarius und die Karitas noch etwas tiefer in “UNSERE Taschen” greifen, füllen sich die Skipisten mit den sogenannten Traumatisierten , denn wer von den arbeitendem steuerzahlenden Volk findet noch die Zeit und das nicht mehr vorhandene “Kleingeld” sich auf überteuerte Pisten zu begeben ?
Skifahren wird zum Sport der Reichen wie in den Siebzigern das Tennis spielen .

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
8 Tage 9 h

@erika.o Da haben Sie auf jeden Fall Recht Erika. Hinzu kommt ein übermäßiger Wasserverbrauch, der dem Land auch nicht gut tut. Auch hier wird das Wasser immer knapper werden.

Dolomiticus
Dolomiticus
Tratscher
8 Tage 1 h

@denkbar 
Das Wasser der Schneekanonen kommt im Frühjahr wieder in den Kreislauf zurück. Nachdem es für Wohlstand in der Bevölkerung gesorgt hat. Ist das Verschwendung? Und vom Land auf Reinheit kontrolliert wird es auch. Wegen der Schneekanonen verdurstet hier bei uns sicher niemand.

Oltvatrische
Oltvatrische
Grünschnabel
8 Tage 21 h

i bin frua, daß i mi nimma giluscht. mir isch af do piste sowiso zuviel hektik. hon is skifohrn als kind ausgileb. und ausoholb die pistn hots a no an ordntlichn schnee kob.

denkbar
denkbar
Universalgelehrter
8 Tage 9 h

@Oltvatrische – Mir geht es genauso, ich hab mich da auch in meiner Jugendzeit ausgelebt. Außerdem gibt es viele Alternativen zum Alpinskifahren gibt. Aber junge Südtiroler sollten schon die Chance bekommen, deshalb sollten für Südtiroler Familien viel günstigere Preise vorgesehen werden als für die Touris.

sarnarle
sarnarle
Grünschnabel
8 Tage 10 h

Wir sind abhängig geworden vom Skitourismus wie ein Drogensüchtiger der an der Nadel hängt, und das ist nicht gut. Die Energie und Wasserverschwendung ist enorm. Noch dazu kommen die super Hotels die schon fast nicht mehr wissen mit was sie noch mehr trumpfen können als andere. Wenn man von so dehnen die Energiekosten sieht wird einem schwindlig. Was da so mancher susgibt könnte man locker ein Einfamilienhaus bauen. Ich glaube irgendwann werden wir uns nochmal anschauen und fragen: Was haben wir mit unseren schönen Bergen und Täler gemacht??

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