Treffen von Jugendlichen aus ganz Europa

youngCaritas: Jugendliche beschäftigen sich in Caorle mit Migration

Montag, 08. Juni 2015 | 11:45 Uhr

Caorle – “youngCaritas kennt keine Grenzen”: das ist das Motto einer europaweiten Sensibilisierungskampagne der youngCaritas zum Thema Migration. Mitarbeiter und Freiwillige aus verschiedenen europäischen Ländern haben sich am vergangenen Wochenende in Caorle getroffen, um gemeinsame Aktionen zu planen. „Es war ein interessanter Austausch, der deutlich gemacht hat, wie verschieden das Migration in den einzelnen Ländern wahrgenommen wird“, erklärt die Südtiroler youngCaritas-Mitarbeiterin Sabrina Eberhöfer.
 
Frankreich, Deutschland, Schweiz, Luxemburg, Österreich und Südtirol: Am vergangenen Wochenende waren youngCaritas-Vertreter aus all diesen Ländern im Feriendorf “Josef Ferrari” der Südtiroler Caritas in Caorle zu Gast, um ihre Erfahrungen mit dem Themenkreis Einwanderung und Migration auszutauschen. Sie beteiligen sich gemeinsam an der europaweiten Kampagne „youngCaritas kennt keine Grenzen“ und haben dazu in ihren Heimatländern verschiedene Projekte ins Leben gerufen. In Caorle ging es darum, die nächsten Schritte zu planen und eine gemeinsame Aktion vorzubereiten, die im September zeitgleich in allen Ländern stattfinden soll. Von der Südtiroler youngCaritas haben die beiden Mitarbeiterinnen Sabrina Eberhöfer und Verena Mittelberger zwei Freiwillige aus der Südtiroler Projektgruppe am Treffen teilgenommen.
 
„Die Südtiroler Projektgruppe zum Thema Migration hat sich in den vergangenen Monaten mehrmals getroffen, um zu diskutieren, aber auch, um aktiv zu werden“, erklärt Sabrina Eberhöfer. Die Mitglieder stammen aus verschiedenen Teilen der Erde. Als Vorbereitung auf das Treffen in Caorle hat die Gruppe in Bozen das im Jänner eröffnete Flüchtlingsheim Haus Aaron besucht, einige Gäste und Mitarbeiter kennengelernt und im Gespräch mit dem Leiter der Caritas Flüchtlingsberatung, Leonhard Voltmer, einiges über die soziale und rechtliche Situation von Flüchtlingen und Einwanderern erfahren.
 
In Caorle stand neben dem Austausch und der Weiterbildung die Planung einer gemeinsamen, länderübergreifenden Aktion im September im Vordergrund. „Wir planen mehrere Sensibilisierungsaktionen auf den Straßen. So erreichen wir am meisten Menschen. Im September werden wir zusätzlich eine Initiative auf Facebook starten“,  berichtet Rosa, ein Mitglied  der Südtiroler Projektgruppe, welche derzeit gerade den freiwilligen Zivildienst bei der Caritas-Flüchtlingsberatung absolviert.
 
Wer sich an der Aktion im September beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei den Mitarbeiterinnen von youngCaritas in der Bozner Sparkassenstraße 1 (Tel. 0471 304 333,  info@youngcaritas.bz.it) zu melden.   

Von: ©mk

Bezirk: Bozen