Von: importer
Bei schweren Unwettern und Erdrutschen in Indien und Nepal sind mindestens 70 Menschen ums Leben gekommen. In Indien starben 56 Menschen, wie die Behörden am Sonntag mitteilten. Zudem seien 46 Personen verletzt und mehr als 1.000 Häuser beschädigt worden. Rettungskräfte seien in den überfluteten Gebieten im Einsatz, um Hilfsgüter zu verteilen. Im Nachbarland Nepal kamen 14 Menschen ums Leben, elf werden vermisst. Die Behörden warnten am Sonntag vor weiteren Sturzfluten.
In Indien fielen im nördlichen Bundesstaat Uttar Pradesh zwischen Freitag und Sonntag 66,5 Millimeter Regen, normalerweise sind es 7,6 Millimeter, wie der dortige Katastrophenschutz erklärte. Die zentrale Wasserkommission stufte die Lage an 30 Flussmessstationen in sieben Bundesstaaten als ernst ein. Mehrere große Flüsse wie der Ganges überschritten die Gefahrenmarke.
Stromausfälle in Nepal
In Nepal führten die Überschwemmungen zu massiven Stromausfällen, zudem wurde ein 40-Megawatt-Wasserkraftwerk beschädigt. Unabhängig davon riss eine Lawine im nördlichen Bezirk Manang das Basislager des 7.126 Meter hohen Berges Himlung Himal mit sich. Seitdem werden zehn einheimische Arbeiter vermisst, die Zelte für ausländische Bergsteiger aufbauen sollten.
Die Region wird immer wieder von schweren Naturkatastrophen heimgesucht. Erst im vergangenen Monat waren bei verheerenden Überschwemmungen in Nepal mehr als 1.450 Menschen ums Leben gekommen. Tausende gelten weiterhin als vermisst. Die damals besonders schwer getroffenen Gebiete Rasuwa und Nuwakot gelten nach Angaben des nationalen Katastrophenschutzes derzeit jedoch nicht als Hochrisikozonen.




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