Riva del Garda/Torbole – Nach dem Bombenalarm am Freitag am Nordufer des Gardasees ausgelöst worden war, konnte bald darauf Entwarnung gegeben werden. Die von einem Schwimmer aus dem Wasser geborgene Handgranate wurde durch ein Spezialkommando des Militärs gesichert und kontrolliert zur Explosion gebracht. Wie die Nachrichtenagentur Ansa schreibt, hatte der Badegast die Granate im See entdeckt und im Bereich der Strandpromenade vor der ehemaligen Paveser Ferienkolonie in Torbole ans Ufer gebracht. Anschließend schlug er Alarm. Zunächst war die Freiwillige Feuerwehr von Riva del Garda zusammen mit der Staatspolizei am Ort des Geschehens eingetroffen. Die Einsatzkräfte räumten den Strandabschnitt unverzüglich in einem Radius von 100 Metern und sperrten ihn vollständig ab. Zudem wurde vorsorglich eine Leitung zur Brandbekämpfung gelegt. Kurz darauf trafen zwei Sprengmeister des Militärs ein. Den Experten gelang es, die Handgranate fachgerecht zu sichern und zu entfernen. Anschließend wurde der Sprengkörper in eine unbewohnte Zone transportiert und dort kontrolliert zur Explosion gebracht. Im Einsatz standen außerdem die Carabinieri, Rettungskräfte von „Trentino Emergenza“ und dem Weißen Kreuz.