Das chinesische Start-up Moonshot AI hat die Hacking-Fähigkeiten seines neuesten KI-Modells nach eigenen Angaben eingeschränkt. Um die Angriffsfähigkeiten zu beschränken, seien Daten mit Bezug zur Cybersicherheit aus den Trainingsdatensätzen entfernt worden, ohne die allgemeine Programmierfähigkeit zu beeinträchtigen. Dies teilte das in Peking ansässige Unternehmen am Samstag bei der Vorstellung seines neuen Modells "Kimi K3. 1 Pro" mit."Wir sind bestrebt, keine Open-Weight-Modelle zu veröffentlichen, die die absolute Grenze der Cyber-Fähigkeiten erweitern würden", hieß es. Hintergrund sind wachsende Befürchtungen, dass Künstliche Intelligenz (KI) anspruchsvolle Hacker-Angriffe einfacher und billiger machen und damit massiv verstärken könnte. Moonshot beschreibt Kimi K3. 1 Pro als sein leistungsfähigstes Open-Weight-Modell, das mit drei Billionen Parametern trainiert worden sei. Das Unternehmen plant, die sogenannten Gewichte des Modells bis zum 4. November zu veröffentlichen. Diese Dateien ermöglichen es externen Entwicklern, das Modell auf ihren eigenen Systemen auszuführen und zu verändern. Die chinesische Regierung hatte vergangene Woche Exportkontrollen vorgeschlagen. Diese würden die Ausfuhr von KI-gesteuerter Technologie zur Erzeugung und Veränderung von Schadsoftware verbieten und KI-gestützte Werkzeuge zur Entdeckung von Schwachstellen einschränken. Moonshot wurde 2023 gegründet und wird von mehreren chinesischen Tech-Riesen unterstützt, unter anderem dem Cloud-Konzern Alibaba.